Eishockey

Salzburg unterlag Laibach nach dem 14. Versuch im Penaltyschießen

Salzburgs Siegesserie von fünf Spielen hintereinander riss just gegen Tabellenführer Laibach im Penaltyschießen.

Bunt-erfrischend wie das Trikot der Salzburger (Paul Huber, r.) war deren Spiel erst im Finish.  SN/GEPA pictures
Bunt-erfrischend wie das Trikot der Salzburger (Paul Huber, r.) war deren Spiel erst im Finish.

Die einen kamen als Tabellenführer angesichts der geltenden Quotientenregel, die Gastgeber aus Salzburg hatten die meisten Punkte: Es war eine kuriose Ausgangssituation, aber es waren dennoch die aktuell beiden besten Teams der Liga. Aufsteiger Laibach zeigte beim etwas glücklichen 3:2 nach Penaltyschießen im Salzburger Volksgarten, warum man in der Liga bisher so reüssieren konnte: Mit unglaublicher Laufbereitschaft, Kampfgeist und Herz konnte man auch in Salzburg bestehen. In einem furiosen Schlussdrittel hatte Salzburg die Entscheidung mehrfach am Schläger gehabt, so endete die jüngste Siegesserie.

Das 0:2 war zuvor ein Spiegelbild des ganzen Spiels: Erst brachte Ty Loney den Puck aus kürzester Distanz nicht im Laibacher Tor unter, im Gegenzug fiel das Tor auf der anderen Seite: Ein Querpass von Luka Kalan wurde vor dem Tor abgefälscht − vermutlich sogar von einem Salzburger, da Kalan auch das Tor zugeschrieben bekam. Danach wurden die Angriffsbemühungen der Salzburger noch heftiger, Paul Huber hatte mit einem Stangenschuss auch noch Pech (35.). Das Tor schien zu dem Zeitpunkt wie vernagelt ...

Wie einfach es gehen kann, das zeigte man dann im Schlussdrittel: Thomas Raffl fuhr rechts durch, legte ideal für Peter Schneider auf und der traf zum 1:2. 69 Sekunden später dann schon der Ausgleich: Laibach bekam die Scheibe nicht unter Kontrolle, Paul Huber schnappte sich das Spielgerät und hatte diesmal mehr Glück als im Mitteldrittel. Und keine drei Minuten später entschieden die Schiedsrichter nach Behinderung auf Penalty − damit scheiterte aber just Jan-Mikael Järvinen am ausgezeichneten Gästekeeper Zan Us. Nochmals Huber (52.), TJ Brennan (56.), Raffl (57.) hatten Topchancen - jeweils hieß der Sieger Us. Nach torloser Verlängerung musste ein Penaltyschießen entscheiden - da wuchsen die beiden Keeper erst reht über sich hinaus, erst der 13. Penalty an diesem Abend fand den Weg ins Tor. Ausgerechnet der einstige Salzburger Farmteamspieler Gregor Koblar traf für Laibach, auf der Gegenseite vergab TJ Brennan.

"Wir haben vor allem ab Mitte des zweiten Drittel sehr viele Chancen kreieren können, normal machen wir da zwei, drei Tore mehr. Im Penaltyschießen ist es dann eine Glückssache", meinte Torschütze Paul Huber als einer der stärksten Salzburger an diesem Abend.

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