Eishockey

Serien-Ausgleich nach Macht-Demonstration der Eis-Bullen

Red Bull Salzburg gewinnt das Play-off-Rückspiel in Villach 7:2 - mit gleich vier Powerplay-Toren in einem Spiel mit 66 Strafminuten.

Es wurde bereits ziemlich hart: Villachs Bacher (vorne) im Fight gegen Hochkofler.  SN/gepa pictures
Es wurde bereits ziemlich hart: Villachs Bacher (vorne) im Fight gegen Hochkofler.

Auf diesen Tag haben sich die Villach-Fans vier Jahre gefreut: Die Rückkehr in die Play-offs. Dazu empfing man Red Bull Salzburg am Freitag in der kochenden Stadthalle und hatte dank der 1:0-Führung in der Serie sogar hohe Erwartungen. Doch der Abend endete in einem Lehrspiel: Red Bull Salzburg zertrümmerte den VSV auswärts mit 7:2 und glich auf 1:1.

Alles Details, die am Mittwoch das Spiel entschieden haben, hatten Freitag schon keinen Bestand mehr. VSV-Keeper Brendan Maxwell war in Salzburg überrragend, Salzburg vor dem Tor völlig ineffizient und im Powerplay nicht vorhanen. Und diesmal? Nun, der VSV-Keeper verließ nach 40 Minuten beim Stand von 2:6 sein Tor für den 20-jährigen Alex Schmidt, die Salzburger erzielten nicht weniger als vier Powerplay-Tore und der am letzten Mittwoch noch recht unscheinbare Bud Holloway markierte gleich drei Tore. "Drei Tore in einem Play-off-Spiel sind unglaublich, aber viel wichtiger ist, dass wir gewonnen haben", meinte Holloway.

Dabei fanden die Villacher gut ins Spiel, gingen mit 1:0 in Führung und hatten sogar die Chance auf das 2:0 - Lamoureux rettete gegen Bjorkstand, im Gegenzug fiel das 1:1.

Das Mitteldrittel war dann ein 20-minütiger Albtraum für Villach: Man geriet unter Druck und versuchte es mit Härte. Die Hausherren kassierten allein im Mitteldrittel 39 Strafminuten, das nutzten die Salzburger gnadenlos aus: In Überzahl trafen Chad Kolarik zum 3:2, Bud Holloway zum 5:2 und Thomas Raffl zum 6:2 - spätestens dieses Tor war die Entscheidung. Das nahm die Emotionen aus dem Spiel, im Schlussdrittel tat Salzburg nur mehr das Wichtigste, um den 22. Sieg im 26. Auswärtsspiel in diesem Jahr zu feiern. Bereits am Sonntag geht es in Salzburg (17.30) weiter, da muss man vorlegen. "Es war ein sehr gutes Spiel von uns, aber es war eben nur ein Spiel. Wir müssen Sonntag jetzt den nächsten Schritt machen", meinte Dominique Henrich, der den Schlusspunkt zum 7:2 gesetzt hat - im Powerplay.

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