Eishockey

Vienna Capitals setzten sich in 32. EBEL-Runde weiter ab

Die Vienna Capitals haben am Sonntag ihre derzeitige Dominanz in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit einem 4:1-Sieg in Innsbruck unterstrichen. Die Wiener liegen nach 32 Runden damit schon acht Punkte voran, auch da Verfolger Salzburg Fehervar daheim 2:3 nach Penaltyschießen unterlag und das drittplatzierte Linz mit nun zehn Zählern Rückstand gegen Graz eine 4:5-Heimniederlage kassierte.

Vienna Capitals in der Eishockey-Liga schon acht Punkte voran.  SN/APA (EXPA/Archiv)/EXPA / Thomas
Vienna Capitals in der Eishockey-Liga schon acht Punkte voran.

Voll punkteten am 4. Adventsonntag sonst nur Teams der unteren Tabellenhälfte. Allen voran der KAC, ein 3:1-Heimerfolg im Kärntner Derby gegen den VSV bedeutete den siebenten Erfolg in Serie. Dornbirn schrieb mit einem 5:3 beim viertplatzierten HCB Südtirol an. Znojmo rückte mit einem mühsamen 4:3-Erfolg nach Verlängerung daheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht Olimpija Ljubljana auf Platz sechs vor.

Damit muss der KAC vorerst noch auf den Sprung über den Strich warten, doch wurde der VSV bereits um einen Zähler distanziert und auch die Tschechen sind nur noch einen Punkt entfernt. Die offensiv druckvoll aufgetretenen Klagenfurter taten sich gegen das Defensiv-Bollwerk um Villachs Ersatz-Goalie Lukas Herzog schwer, erst das 2:1 von Patrick Harand brach den Bann (58.). Der dritte KAC-Treffer schlitterte ins leere Tor.

Von den ersten Capitals-Verfolgern musste zuerst Meister Salzburg wie schon im November gegen Fehervar Federn lassen. Nach dem erst nach Videostudium gegebenen 2:1 von Thomas Raffl hatten nur 1,3 Sekunden zu einem Dreipunkter gefehlt, als Andrew Sarauer die Ungarn aus einem Gestocher in die Verlängerung schoss. Nach torloser Verlängerung verwertete er auch den achten und entscheidenden Penalty.

Noch schlimmer kam es für Linz. Die Grazer erwischten in ihrem zweiten Match unter ihrem neuen Trainer Doug Mason mit einem 3:0 bis zur ersten Pause einen Start nach Maß. Die Linzer kamen im Mitteldrittel auf 2:4 heran, der Zweitore-Rückstand bestand aber auch anfangs der Schlussminute. Das 4:5 43 Sekunden vor Schluss durch Dan DaSilva kam letztlich zu spät. Den 99ers fehlen jedoch noch acht Punkte auf Platz sechs.

Den Capitals ist die Zugehörigkeit zur oberen Tabellenhälfte nach dem Grunddurchgang nur theoretisch zu nehmen. Der Sieg bei den nun fünf Spiele sieglosen Innsbruckern war noch dazu einer im Schongang, die Gäste kassierten keine einzige Strafminute. Taylor Vause, Kelsey Tessier und Mario Fischer besorgten das 0:3, Riley Holzapfel brauchte mit seiner Antwort auf das 1:3 von Lubomir Stach nur 30 Sekunden (jeweils 33.).

Ein wohl zu spätes Lebenszeichen im Streben um die Pick-Round gab Dornbirn mit dem zweiten Saisonsieg auf Bozener Boden von sich. Nach der Führung durch Brock McBride (2.) gaben die Vorarlberger die Führung nicht mehr ab, das 4:1 durch Michael Caruso (29.) war die Vorentscheidung. Die Südtiroler verabsäumten es mit dieser Niederlage, zu Linz aufzuschließen. Dornbirns Rückstand auf Platz sechs beträgt 14 Punkte.

Quelle: APA

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