Formel 1

In den Spuren des Vaters

Senior und Junior als Formel-1-Weltmeister: Das schafften bisher nur Graham und Damon Hill. Am Sonntag will Nico Rosberg mit Vater Keke gleichziehen.

In den Spuren des Vaters SN/gepa pictures/xpb.cc
Wenn der Vater mit dem Sohne: Keke und Nico Rosberg bei einem Fototermin am 22. April 2005 in Imola. Elf Jahre später könnte der damals noch 19-Jährige Formel-1-Weltmeister werden.

Neun Siege in einer Saison und doch nicht Champion? Das könnte Sonntag im Finale in Abu Dhabi (Start 14 MEZ) beiden WM-Kontrahenten passieren. Nur: Lewis Hamilton war schon drei Mal Champion (mit elf Siegen 2014, zehn im Vorjahr und fünf beim ersten Titel 2008) und hat heuer ebenso neun Triumphe gefeiert wie Nico Rosberg. Der kam im Vorjahr als WM-Zweiter auf sechs Siege, ein Jahr zuvor auf fünf. Effizient aber war sein Vater wie kaum ein anderer Pilot: Denn Keke Rosberg (er wird am 6. Dezember 68 Jahre alt) holte sich seinen Titel 1982 mit einem einzigen ersten Platz - wie Mike Haw thorn (1958).
Im Gegensatz zum internen Mercedes-Duell anno 2016 war der Titelkampf von Rosberg senior einer mit mehr Hauptdarstellern - denn allein elf Fahrer gewannen zumindest ein Rennen, nur fünf siegten zwei Mal. Und für Keke Rosberg, der die Erfolgsära von Williams fortsetzte, reichte der Triumph im GP der Schweiz - gefahren im französischen Dijon - zum Titel mit fünf Zählern Vorsprung auf Didier Pironi und John Watson. In neun Rennen in Folge gab es neun verschiedene Gewinner - eine Ausgeglichenheit, die man der Formel 1 heute nur wünschen kann.

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