2. Liga

Baumgartner: "Diese Saison muss der Aufstieg gelingen"

Trainer Gerald Baumgartner startet am Freitag mit Ried beim schärfsten Rivalen Austria Klagenfurt die Mission "Rückkehr in die Bundesliga".

Der Salzburger Gerald Baumgartner will mit der SV Ried in die Bundesliga zurückkehren.  SN/gepa
Der Salzburger Gerald Baumgartner will mit der SV Ried in die Bundesliga zurückkehren.

Nach einem starken Herbst 2019 geht die SV Ried als Tabellenführer und heißester Titelanwärter in die Frühjahrssaison der 2. Liga. Die Innviertler haben drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Austria Klagenfurt und damit die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga fest im Visier. "Nach dem knapp verpassten Aufstieg in der Vorsaison haben wir dieses Mal hoffentlich das bessere Ende auf unserer Seite", betont Ried-Trainer Gerald Baumgartner, der mit seiner Truppe eigentlich zum Aufsteigen verdammt ist: "Im Sommer ist das Budget bereits gekürzt worden, und sollten wir Platz eins wieder verpassen, müsste der Verein wohl erneut sparen. Irgendwann kann man dann mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten. Diese Saison muss der Aufstieg eigentlich gelingen."

Obwohl der Verein vor einer richtungsweisenden Rückrunde steht, will Baumgartner seine Truppe nicht zu sehr unter Druck setzen. "Meine Spieler haben im Herbst schon gezeigt, dass sie mit der Situation sehr gut umgehen können. Und klar ist auch: Der Verein ist gut aufgestellt und wird selbst bei einem Nichtaufstieg nicht zerbrechen", betont der 55-jährige Salzburger, der in Ried auch das Amt des Sportdirektors bekleidet.

Den ersten großen Schritt Richtung Bundesliga könnte Ried bereits am Freitag machen. In der ersten Frühjahrspartie treffen die Oberösterreicher auswärts auf ihren schärfsten Rivalen Austria Klagenfurt. "Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung und gehen mit einem guten Gefühl in dieses Spiel", sagt Baumgartner, für den es in Österreichs zweithöchster Spielklasse keine leichten Gegner gibt: "Wir und Klagenfurt haben sich vom Rest zwar schon ein wenig abgesetzt, trotzdem darf man keine Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen. Man muss in jedem Spiel ans Limit gehen."

Neben Baumgartner stehen in Ried mit Marco Grüll, Constantin Reiner, Arne Ammerer, Nemanja Zikic und Youngster Felix Seiwald auch fünf Salzburger Kicker unter Vertrag. Vor allem Grüll, der im Winter 2019 von St. Johann nach Oberösterreich gewechselt ist, konnte sich in der 2. Liga schon ins Rampenlicht spielen. Der 21-jährige Offensivspieler erzielte in den 16 Herbstrunden sieben Tore und legte sieben Treffer auf. "Marco hat einen tollen Herbst gespielt und sich auch in der Vorbereitung von seiner besten Seite präsentiert. Er ist nach einer kleineren Knöchelverletzung wieder fit und zeigt sich hoffentlich auch weiterhin in Torlaune", ist Baumgartner von der Entwicklung des Pongauers angetan.

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