2. Liga

Liefering nach 3:2-Sieg über Kapfenberg bereits 13 Spiele in Folge ungeschlagen

Der FC Liefering hat in der 2. Fußball-Liga den Rückstand auf Tabellenführer Austria Lustenau auf drei Punkte verkürzt. Die Salzburger besiegten am Samstag den Kapfenberger SV mit 3:2 (1:1) und profitierten vom torlosen Remis der Vorarlberger am Vortag.

Für René Aufhauser ist die erste Halbsaison als Chefcoach des FC Liefering fast perfekt verlaufen. Die Jungbullen feierten am Samstag im letzten Zweitliga-Match vor der Winterpause einen 3:2-Heimsieg über Kapfenberg und verkürzten damit den Rückstand auf Tabellenführer Austria Lustenau auf drei Punkte.

"In kühnsten Träumen nicht erwartet"

Mit Platz zwei hinter den Vorarlbergern ist Aufhauser mehr als zufrieden. "Eine solche Platzierung Ende November hätten wir uns in den kühnsten Träumen nicht erwarten können. Das zeigt, wie stark sich die Burschen schon adaptiert haben", betont der Coach, dessen Team eine beeindruckende Serie fortsetzte. Nur einmal musste sich seine Truppe bislang in der 2. Liga geschlagen geben. Am 6. August verlor man in der dritten Meisterschaftsrunde mit 1:2 in Lustenau. Damit sind die Lieferinger mittlerweile seit 13 Spielen unbesiegt.

Nach früher Führung Faden verloren

Gegen Kapfenberg ließen sich die Jungbullen auch von einigen coronabedingten Ausfällen nicht bremsen. Bereits in Minute drei traf Maurits Kjaergaard per Kopf zur 1:0-Führung. "Wir haben extrem stark begonnen, waren richtig griffig und hatten eine gute Struktur. Nach der Anfangsphase haben wir allerdings den Faden verloren und in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel mehr gemacht", erzählt Aufhauser. Diese Schwächephase nutzten die Gäste zum Ausgleich. Dardan Shabanhaxhaj verwandelte einen Strafstoß zum Ausgleich (24.).

Glückliches Händchen

Nach der Pause bewies Aufhauser mit einem Dreifachtausch ein glückliches Händchen. Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Roko Simic im Nachschuss die neuerliche Führung (64.). "Mit den Wechseln konnten wir - wie schon gegen Horn - richtig gute Impulse setzen", freute sich Aufhauser. Amankwah Forson erhöhte noch auf 3:1. Kapfenberg gelang in der Nachspielzeit nur mehr der Anschlusstreffer. Aufhauser lobte die Moral seiner Mannschaft. "Die zeichnet auch den Teamspirit aus." Für einen Großteil seiner Truppe ist das Spieljahr noch nicht ganz vorbei, da am 8. Dezember das Youth-League-Match gegen Sevilla ansteht.

Linz reichten zwei Führungen nicht

Meister Blau Weiß Linz ist dagegen nach einem 2:2 in Dornbirn schon seit vier Spielen sieglos. Die Oberösterreicher gingen durch Matthias Seidl zwei Mal in Führung (25., 39.), die Gastgeber holten aber dank Sebastian Santin (34.) und Aaron Kircher (75.) ein Remis. Bundesliga-Absteiger St. Pölten hat mit einem 1:0-Erfolg bei Rapid Wien II den Anschluss ans Tabellenmittelfeld fast geschafft. Die schlecht in die Saison gestarteten Niederösterreicher gewannen dank eines späten Treffers von Uly Llanez (86.).

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