2. Liga

Nullnummer gegen Blau-Weiß Linz: Salzburger verschonten FC Liefering

Beim torlosen Remis gegen den FC Blau-Weiß Linz lieferten die Jungbullen eine Abwehrschlacht. Bei den dominanten Gästen, die mit vielen Salzburgern angetreten waren, vergab vor allem der Kuchler Matthias Seidl zahlreiche Chancen.

Matthias Seidl (links) schoss öfter auf das Tor als alle Lieferinger zusammen. SN/gepa pictures/ david geieregger
Matthias Seidl (links) schoss öfter auf das Tor als alle Lieferinger zusammen.

Nach dem 1:1 gegen Vorwärts Steyr hat sich der FC Liefering gegen den nächsten oberösterreichischen Zweitligisten mit einer Punkteteilung begnügen müssen. Nach einer schwachen Vorstellung gegen den Tabellenfünften Blau-Weiß Linz, der auf zahlreiche Salzburger wie Fabio Strauss, Matthias Seidl oder Michael Brandner setzte, musste die Elf von Chefcoach René Aufhauser am Samstag in der Red-Bull-Arena aber froh sein, nicht die zweite Saisonniederlage kassiert zu haben.

Matthias Seidl vergab Chance um Chance

Die Salzburger, die Tabellenzweiter bleiben, waren vor allem mit dem Verteidigen beschäftigt. Insbesondere der Kuchler Matthias Seidl kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Hausherren. In der neunten Minute tauchte er nach Vorarbeit des Ex-Lieferingers Fabian Windhager alleine vor Schlussmann Jonas Krumrey auf. Der Goalie blieb - nicht zum letzten Mal - Sieger. In Minute 22 schoss der Linzer Angreifer Stefano Surdanovic über das Tor, elf Minuten später prüfte Windhager Tormann Krumrey und kurz vor dem Seitenwechsel wurde Seidl gerade noch geblockt. Die einzige Torchance des Gastgebers in der ersten Halbzeit vergab Forson Amankwah, der aus 20 Metern knapp am langen Eck vorbeischoss.

FC Liefering kam kaum gefährlich vor das gegnerische Tor

Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Oberösterreicher den Ton an. Zwei weitere Seidl-Abschlüsse wurden geblockt. Zudem scheiterte Simon Pirkl nach einer Winhager-Flanke aus kurzer Distanz. Die schwachen Salzburger näherten sich erst in der 66. Minute wieder dem Gästetor: Joker Elias Havel schoss alleine vor dem Tor am langen Eck vorbei. Auf der anderen Seite fanden Seidl und Patrick Ployer ihren Meister in Krumrey. Tobias Koch traf per Fernschuss die Stange und ein Seidl-Kopfball landete hinter dem Tor.

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