2. Liga

Schopp übernimmt Traineramt bei Bundesligist Hartberg

Der TSV Hartberg bestreitet seine erste Saison in der Fußball-Bundesliga mit Markus Schopp als Trainer. Wie der Aufsteiger am Donnerstag bekanntgab, fungiert der Ex-Teamspieler ab sofort als neuer Coach und wird damit Nachfolger des zum WAC abgewanderten Christian Ilzer.

Schopp tritt die Nachfolge von Christian Ilzer an SN/APA/ROBERT PARIGGER
Schopp tritt die Nachfolge von Christian Ilzer an

Schopp erhielt einen Einjahres-Vertrag und zeigte sich nach der Unterschrift voller Tatendrang. "Ich freue mich sehr, das Abenteuer Bundesliga und den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit Hartberg zu gehen", wurde der 44-Jährige in einer Hartberg-Aussendung zitiert.

Als Spieler wurde Schopp mit Sturm Graz je zweimal Meister und Cupsieger und qualifizierte sich dreimal für die Champions League. Außerdem nahm der einstige Flügelspieler mit dem ÖFB-Team an der WM 1998 teil. In der Nationalmannschaft brachte es Schopp auf 56 Einsätze und sechs Tore. Neben Sturm Graz war er auch beim Hamburger SV, bei Brescia, Red Bull Salzburg und den New York Red Bulls engagiert.

Schopps Trainerkarriere begann im Sturm-Nachwuchs, führte über den Assistenz-Job beim ÖFB-U21-Team über die Sturm-Amateure bis zur Kampfmannschaft der "Blackys", die er im Frühjahr 2013 interimistisch betreute. Danach ging es zurück zu den Amateuren, die er bis Sommer 2017 coachte. Im September des Vorjahres avancierte Schopp zum Co-Trainer des SKN St. Pölten.

Hartberg-Obmann Erich Korherr freut sich auf die Zusammenarbeit. "Mit Markus Schopp haben wir einen Trainer gefunden, der schon bewiesen hat, mit jungen, hungrigen und aufstrebenden Spielern zu arbeiten. Diesen Weg wollen wir gemeinsam erfolgreich bestreiten und sind überzeugt, dass er der richtige Mann dafür ist. Ein Steirer wird mit uns das erste Bundesliga-Jahr der Vereinsgeschichte in Angriff nehmen, was gibt es Schöneres!", sagte Korherr in der Club-Mitteilung.

Hartberg hatte die Saison der Erste Liga als Zweiter abgeschlossen, erhielt dann aber in den ersten beiden Instanzen keine Lizenz für das Oberhaus. Erst das Ständige Neutrale Schiedsgericht ebnete dem TSV den Weg in die Bundesliga. Dort setzen die Hartberger unter anderem auf Tobias Kainz - der Steirer wurde vom Kapfenberger SV verpflichtet, wie ebenfalls am Donnerstag vermeldet wurde.

Quelle: APA

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