Fußball

Barcelona huldigt Messi nach höchstem Champions-League-Sieg

Nach dem höchsten Sieg des FC Barcelona in der Champions League haben die Mitspieler ihrem Kapitän Lionel Messi gehuldigt.

Der Argentinier hatte mit drei Toren maßgeblichen Anteil am 7:0-Heimsieg der Katalanen über Celtic Glasgow zum Auftakt der neuen Saison in der europäischen Fußball-Königsklasse.

"Leo Messi ist einzigartig", betonte Barcelonas Ikone Andres Iniesta am Dienstagabend.

"Für mich ist Messi der beste Spieler der Welt, und das hat er gezeigt", gab indes der französische Nationalspieler Samuel Umtiti zu Protokoll. "Die, die sich im Fußball auskennen, wissen das."

Messi hatte Barcelona bereits in der dritten Minute in Führung geschossen. Er traf nach 2:46 Minuten und damit so schnell wie noch nie in der Champions League. Mit seinen weiteren Toren in der 27. und 60. Minute machte Messi seinen sechsten Dreierpack in der Königsklasse perfekt - Rekord in Europas Eliteliga. Bisher kamen der 29-Jährige und sein Dauerrivale Cristiano Ronaldo von Titelverteidiger Real Madrid auf jeweils fünf Dreierpacks.

"Messi ist Fußball", meinte Barcelonas Trainer Luis Enrique. "Wir wären nicht besonders schlau, würden wir ihm Hindernisse in den Weg legen. Er ist der Größte aller Zeiten." Auch Celtic-Coach Brendan Rodgers stimmte in die Lobeshymnen ein und erwähnte dabei auch Messis kongeniale Offensivpartner Neymar und Luis Suarez: "Sie sind alle sehr spezielle Spieler, unglaublich beweglich und schnell - und sie zu stoppen, ist sehr schwer, weil sie alle Weltklasse sind. Sie spielen den Ball so schnell und sind in absoluter Topform. Deshalb ist es keine Schande, hier 0:7 verloren zu haben."

Barcelonas bisheriger Rekordsieg in der Champions League war das 7:1 am 7. März 2012 gegen Bayer Leverkusen gewesen. Die weiteren Treffer gegen Glasgow erzielten Neymar (50.), Iniesta (59.) und Suarez (75., 88.). Der deutsche Schlussmann Marc-Andre ter Stegen trug mit einem gehaltenen Elfmeter in der 24. Minute von Moussa Dembele zum gelungen Abend für Messi und Co bei. "Manchmal ist es Glück, einen Elfmeter zu parieren, aber es ist auch Vorbereitung", meinte ter Stegen.

Schützenfest auch für Bayern

Auch für den Alaba-Club Bayern München hätte die Champions Leage nicht verheißungsvoller beginnen können. Das 5:0 gegen den überforderten russischen Königsklassen-Neuling FK Rostow war der höchste Auftaktsieg einer deutschen Mannschaft im bedeutendsten Fußball-Vereinswettbewerb. "Ich bin sehr zufrieden. Wir sind konkurrenzfähig, um um den Titel mitzuspielen", betonte Neo-Trainer Carlo Ancelotti. "Aber das erste Ziel ist erst einmal der Gruppensieg."

Elfmeterschütze Robert Lewandowski, Geburtstagskind Thomas Müller (wurde am Dienstag 27), Doppeltorschütze Joshua Kimmich und der eingewechselte Juan Bernat sorgten für den 13. Münchner Champions-League-Auftaktsieg in Serie. "Das Team ist körperlich und mental in einer guten Verfassung", kommentierte Ancelotti. Fünf Pflichtspiele, fünf Siege, 20:0 Tore - besser hätte die Amtszeit des Italieners in München nicht beginnen können.

Lediglich Weltmeister Mats Hummels verließ das Stadion mit einem Brummschädel. Der deutsche Internationale hatte bei einem Kopfball einen heftigen Tritt ins Gesicht bekommen und musste kurz nach der Pause ausgewechselt werden. Deshalb spielte ÖFB-Star David Alaba ab der 51. Minute nicht mehr Links-, sondern Innenverteidiger. Noch in der Nacht wurde eine leichte Schädelprellung bei Hummels diagnostiziert.

Quelle: Apa/Dpa

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