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Austria empfängt Tabellenführer Sturm zum Spitzenspiel

Die 13. Bundesliga-Runde wird am Samstag vom Auftritt Rapids bei der Admira eröffnet. Ebenfalls am Samstag gehen die Partien St. Pölten gegen Altach, Salzburg gegen Ried sowie WAC gegen Mattersburg in Szene. Zum Abschluss der Runde empfängt die Wiener Austria Leader Sturm Graz zum Spitzenspiel.

Austria empfängt Tabellenführer Sturm zum Spitzenspiel SN/APA/HERBERT P. OCZERET
Nach dem Derby geht's für die Austria gegen Sturm.

Für Rapid Wien geht es in derzeit um Schadensbegrenzung. Zwölf Punkte beträgt der Abstand auf Tabellenführer Sturm Graz vor dem Spiel am Samstag bei Admira Wacker Mödling schon. Trainer Mike Büskens will den beim 4:0-Sieg im ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen Blau-Weiß Linz am Mittwoch eingeschlagenen Kurs beibehalten. "Wir haben trotz schwieriger Verhältnisse auch gut Fußball gespielt, vor allem auch einige der sich bietenden Torchancen verwertet und wollen dies auch morgen gegen die Admira tun", meinte der Deutsche am Freitag.

Auch die Admira holte sich im Cup Selbstvertrauen. Für die Südstädter, die sich am Dienstag gegen Wiener Neustadt mit 3:1 durchsetzten, werde es dennoch sehr schwer werden. "Wenn sie die Chancen dann verwerten, kann es sehr schnell in die andere Richtung gehen", warnte Lederer. "Wir müssen eine außerordentliche Leistung bringen, dann traue ich meiner Mannschaft eine Überraschung zu."

Meister Red Bull Salzburg befindet sich vor dem Heimspiel gegen SV Ried im Aufwind. Zuletzt gab es ungefährdete Siege im Cup und in der Meisterschaft. Den positiven Trend wollen die Salzburger nun fortsetzen, zumal es für die Innviertler zuletzt zwei Niederlagen in Folge setzte. "Aber ich habe diese Spiele genau analysiert, die hätten durchaus anders ausgehen können", warnte Trainer Oscar Garcia.

Vor Aufsteiger St. Pölten baut sich nach der Trennung von Coach Karl Daxbacher und dem anschließenden Cup-Erfolg gegen Leader Sturm mit dem SCR Altach die nächste große Hürde auf. "Wir wissen um die Stärken von Altach Bescheid, wir haben aber auch die eine oder andere Schwäche entdeckt", meinte Jochen Fallmann, der nun mit Thomas Nentwich ein Trainergespann bildet.

Für den Zweiten Altach ist die Partie gegen die Cup-Helden eine Gelegenheit, die magere Auswärtsbilanz aufzufetten. Während man in der Festung Schnabelholz noch ungeschlagen ist, holte die Canadi-Truppe in der Fremde nur zwei Siege.

Den positiven Schwung vom Last-Minute-Remis gegen Tabellenführer Sturm Graz in der Vorwoche will Mattersburg-Trainer Ivica Vastic in die 13. Runde mitnehmen. Die jüngste Bilanz gegen den WAC spricht allerdings nicht für sein Team. In den vergangenen drei Begegnungen in Wolfsberg ernteten die Grünen ebenso viele Niederlagen.

Gegner WAC holte in der Vorwoche mit einem 1:0 gegen die SV Ried den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison. "Wir haben es geschafft, über 90 Minuten sehr kompakt zu stehen", meinte Trainer Heimo Pfeifenberger, der jedoch in der Offensive Mängel erkannte.

Vor dem Spitzenspiel zum Rundenabschluss am Sonntag ortet Sturm-Trainer Franco Foda den Druck aufseiten der Wiener Austria. "Für die Austria ist es ein extrem wichtiges Spiel. Wenn sie nicht gewinnt, bleibt der Abstand groß", meint der Deutsche mit Blick auf die Tabelle. Dort hat sein Team einen Vorsprung von sieben Zählern auf den FAK.

Bei der Austria schwimmt man im Moment aber auf der Euphoriewelle. 3:3 in Rom, 2:0 im Derby, dann der holprige, aber erfolgreiche Cup-Aufstieg in Ebreichsdorf (5:4 n.V.) mit der zweiten Garnitur - die Favoritner sehen sich für die Partie bereit. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wollen gegen den Tabellenführer, die aktuell stärkste Mannschaft defensiv und offensiv, zeigen, dass wir Respekt haben, aber keine Angst", sagte Trainer Thorsten Fink.

Quelle: APA

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