Bundesliga

30. Bundesliga-Runde mit 326. Wiener Fußball-Derby

Drei Samstag- und zwei Sonntagspartien hat die 30. Runde der Fußball-Bundesliga zu bieten. Meister Salzburg ist nach dem Europa-League-Triumph gegen Lazio am Sonntagabend bei der Admira zu Gast, wenige Stunden davor steigt im Happel-Stadion mit dem 326. Wiener Derby zwischen Austria und Rapid der Schlager der Runde. Am Samstag spielen Sturm - Mattersburg, St. Pölten - LASK und Altach - Wolfsberg.

326. Wiener Derby im Happel-Stadion SN/APA/EXPA/THOMAS HAUMER
326. Wiener Derby im Happel-Stadion

Im fünften Wiener-Fußball-Derby dieser Saison will die Austria am Sonntag (16.30 Uhr) endlich den ersten Sieg über den Erzrivalen Rapid feiern. "Für mich ist es das erste Wiener Derby. Man spürt, dass es ein besonderes Spiel ist", betonte FAK-Trainer Thomas Letsch am Freitag. Für Rapid fällt mit dem Derby der Startschuss in die entscheidenden Wochen dieser Saison. "Sie haben einen neuen Trainer, spielen frisch drauf los, pressen höher und aggressiver. Aber wir haben die letzten zwei Derbys im Prater gewonnen. Wenn wir wieder gewinnen, wäre das eine Riesengenugtuung für uns", sagte Trainer Goran Djuricin, dessen Club in dieser Saison gegen den Erzrivalen in vier Pflichtspielen noch ungeschlagen ist.

4:1-Sieg über Lazio Rom hin, Europa-League-Halbfinale gegen Marseille her - Meister Salzburg steht am Sonntag (19.00 Uhr) vor einem "verdammt wichtigen Spiel", wie Erfolgscoach Marco Rose betonte. Die "Bullen" gastieren bei Admira Wacker. Außenverteidiger Stefan Lainer versprach, "hochkonzentriert" ins Spiel mit dem Tabellenfünften zu gehen. Für Admira-Coach Ernst Baumeister hat der Halbfinaleinzug der Salzburger "keinen Einfluss" auf das Duell. "Es wird sich nicht viel ändern. Klar kommen sie mit einer Hochstimmung, aber Salzburg ist immer stark", meinte der Ex-Teamspieler trocken.

Mit aktuell acht Punkten Rückstand auf Salzburg darf sich Sturm Graz in der Bundesliga noch kleine Titelhoffnungen machen. Dafür ist am Samstag (18.30 Uhr) aber jedenfalls ein Heimsieg gegen Mattersburg vonnöten. "Wir müssen schnell umschalten und das Momentum auf unsere Seite bringen", forderte Coach Heiko Vogel. "Mattersburg ist ein unangenehmer, kampfstarker Gegner. Sie haben ein gutes Umschaltspiel und vorne mit Smail Prevljak einen sehr gefährlichen Mann", meinte der 42-Jährige. Mattersburg-Coach Gerald Baumgartner sieht die Grazer aktuell unter Vogel "sehr variabel". "Sturm hat eine sehr gute Mannschaft, die sehr spielstark, aber defensiv auch sehr gut organisiert ist. Dazu spielen wir noch auswärts, was die Aufgabe nicht leichter macht", erklärte der SVM-Coach.

Geht es nach der Papierform, ist die Aufgabe für den LASK am Samstag (18.30 Uhr) gegen Schlusslicht St. Pölten eine einfache Aufgabe. Während für die Linzer nach sieben Siegen im Frühjahr ein Europacupplatz zum Greifen nahe ist, kassierten die Niederösterreicher zuletzt fünf Niederlagen in Folge. LASK-Coach Oliver Glasner erwartet dennoch einen unangenehmen Gastgeber unter Neo-Coach Dietmar Kühbauer.

Zwei Siege in 29 Runden - St. Pöltens Bilanz ist ebenso verheerend wie der Zehn-Punkte-Rückstand auf den Tabellenneunten aus Wolfsberg. Doch bei der jüngsten 1:2-Niederlage bei Rapid war ein leichter Aufwärtstrend nicht zu übersehen. "Es war ein guter Anfang", meinte Kühbauer. "Es wäre halt gut, wenn wir jetzt einmal ein Erfolgserlebnis hätten. Das macht es dann für alle Beteiligten leichter."

Vor dem Spiel zwischen Altach und Wolfsberg am Samstag (18.30 Uhr) ist klar: Eines der beiden Teams wird seinen Negativlauf stoppen. Vor allem die "Wölfe" lechzen im Duell des Achten gegen den Neunten der Fußball-Bundesliga nach sieben Niederlagen en suite wieder nach Zählbarem. Aber auch die Vorarlberger wollen angesichts von drei Pleiten in Folge anschreiben.

Quelle: APA

Aufgerufen am 10.07.2020 um 01:01 auf https://www.sn.at/sport/fussball/bundesliga/30-bundesliga-runde-mit-326-wiener-fussball-derby-26643343

Schlagzeilen