Bundesliga

Admira gegen St. Pölten: Kollektiver Jubel nach NÖ-Duell?

Die Admira und der SKN St. Pölten wollen sich am Dienstagabend aller Abstiegssorgen entledigen. Sind die Südstädter in ihrem Heimspiel (20.30 Uhr) diesbezüglich auf einen Sieg angewiesen, würde St. Pölten schon bei einem Remis eine weitere Saison im Fußball-Oberhaus verweilen. Ein Szenario könnte eintreten, dass mit Schlusspfiff kollektiver niederösterreichischer Jubel in Maria Enzersdorf erfolgt.

Robert Ibertsberger und seinem Team fehlt nur mehr ein Punkt SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Robert Ibertsberger und seinem Team fehlt nur mehr ein Punkt

Nach dem Kantersieg bei der Austria würde St. Pölten nämlich selbst eine Niederlage nicht schaden, sollte Schlusslicht WSG Tirol in Mattersburg verlieren. Auf solche Rechenspiele wollte man sich bei den "Wölfen" natürlich nicht einlassen. "Wir haben es selbst in der Hand, das ist das Schönste. Wir haben zwei Spiele. Wenn wir eines davon gewinnen, können wir beruhigt in die nächste Saison gehen", meinte Stürmer Daniel Schütz.

Für seinen Trainer wartet "jetzt schon ein Endspiel". Robert Ibertsberger durfte nach den "big points" in Wien-Favoriten durchatmen, die Marschroute zum Saisonziel soll nun aber gewahrt bleiben. "Wir müssen einfach punkten. Genauso müssen wir das Spiel angehen", sagte der Salzburger, dessen mit Saisonende auslaufender Vertrag sich im Fall des Klassenerhalt um ein Jahr verlängern wird.

Ein Unentschieden würde St. Pölten deshalb reichen, da in der abschließenden Runde am Samstag die WSG Tirol und die Admira in Innsbruck aufeinandertreffen. Zumindest einer der beiden Konkurrenten würde die Saison damit hinter dem SKN beenden. St. Pölten bestreitet seinen abschließenden Auftritt daheim gegen Altach.

Die Admira will analog zu St. Pölten schon vor der Reise nach Tirol alles fixieren. Dafür benötigen die Hausherren in erster Linie einen Sieg. Auf der Betreuerbank wird das Parallelspiel in Mattersburg ein Blickfang sein. Der WSG Tirol fehlen derzeit zwei Punkte auf die Admira, die auch das etwas bessere Torverhältnis vorweisen kann. Trainer Zvonimir Soldo sah jedenfalls "90 ganz schwierigen Minuten" entgegen. Fünf Tore St. Pöltens bei der Austria würden zeigen, dass der Rivale gut drauf ist, meinte der Kroate.

Gleichzeitig hielt Soldo fest, dass die Admira ebenso mit einem Erfolgserlebnis ins Spiel geht. Nach dem 2:1 in Mattersburg wurde die "Rote Laterne" abgegeben. Sinan Bakis traf dabei zum Sieg. Für den eingewechselten Angreifer war es der erste Treffer in der Quali-Gruppe, in der er es aufgrund von sportlichen Gründen mitunter nicht einmal in den Kader geschafft hatte. Soldo hoffte danach, dass Bakis "in den restlichen Spielen noch einige Tore macht". Gesperrt fehlen wird der Admira Linksverteidiger Marcus Maier.

Quelle: APA

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