Bundesliga

Admira will gegen Mattersburg dritten Sieg in Folge

Mattersburg und die Admira stehen vor einem richtungsweisenden "Doppel". Erst treffen die beiden Rapid-Verfolger in der 27. Runde der Fußball-Bundesliga in der Qualigruppe am Dienstag (19.00 Uhr) in der Südstadt aufeinander, am Samstag ist Mattersburg Schauplatz des Duells. Beide Teams waren im Frühjahr kaum zu stoppen und gehen mit breiter Brust ins Spiel.

Für die Admira läuft es im Moment ganz gut SN/APA (Oczeret)/HERBERT P. OCZERET
Für die Admira läuft es im Moment ganz gut

Fünf Siege und zwei Unentschieden holte die Admira in acht Spielen, am vergangenen Wochenende setzte man sich zuhause gegen Hartberg mit 2:1 durch - der Sieg hätte dabei durchaus höher ausfallen können. "Gegen Mattersburg wollen wir unseren Lauf fortsetzten und die nächsten drei Punkte einfahren", stellte Mittelfeldmann Stephan Zwierschitz klar.

Dass aber auch Mattersburg derzeit "gut drauf" ist, ist Zwierschitz nicht entgangen. "Das wird nicht einfach. Ich gehe von einem engen Spiel bis zum Schluss aus", sagte der 28-Jährige. In der Tat weist auch Mattersburg eine ähnliche gute Frühjahrsbilanz auf, musste bei ebenfalls fünf Siegen aber zwei Niederlagen hinnehmen. Die Ausgangslage ist jedenfalls klar: Die Burgenländer liegen drei Punkte hinter Qualigruppen-Leader Rapid bzw. drei vor der drittplatzierten Admira. Die Woche wird also zeigen, wohin die Reise geht.

Dass Rapid an der Spitze noch abgefangen werden kann, glaubt Klaus Schmidt eher nicht. "Da müsste schon alles zusammenpassen", meinte der Mattersburg-Trainer. Für ihn und seine Truppe gehe es eher um Platz zwei, der vermutlich auch das Play-off-Ticket bringt. Schmidt weiß, was am Dienstag auf den SVM zukommt. "Die Admira ist ein sehr, sehr unangenehmer Gegner, hat ein hervorragendes Frühjahr gespielt und mehr Punkte als wir gemacht", erklärte der Steirer.

Mit Sasa Kaljdzic sticht derzeit ein Admira-Akteur besonders hervor. Gegen Hartberg gelang dem 21-Jährigen bereits das sechste Saisontor bzw. das fünfte im Frühjahr. Schmidt hat viel Lob für den ÖFB-Nachwuchsteamspieler übrig: "Er hat eine gute körperliche Statur und technische Fähigkeiten. Dazu kommt eine gewisse jugendliche Unbekümmertheit. Er ist intelligent und geerdet, weiß was notwendig ist. Ein interessantes Gesamtpaket."

Quelle: APA

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