Bundesliga

Admira will positiven Trend gegen Hartberg fortsetzen

Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Hartberg befindet sich die Admira im Aufwind. Aus den jüngsten drei Runden holten die Südstädter zwei Siege und ein Unentschieden, die Folge war der Sprung vom letzten auf den zehnten Platz. Dieser positive Trend soll nun gegen die Steirer fortgesetzt werden, die sich allerdings zuletzt ebenfalls in guter Verfassung präsentierten.

Admira auf dem Weg nach oben SN/APA/ERWIN SCHERIAU
Admira auf dem Weg nach oben

Dass die Hartberger ihre vergangenen beiden Partien gewonnen haben, ringt Admira-Trainer Klaus Schmidt einen gewissen Respekt ab. "Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit viel Selbstvertrauen, die einen gepflegten Fußball spielt und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt", lautet Schmidts Einschätzung des Gegners.

Seit dem Amtsantritt des Steirers geht es mit der Admira bergauf - ein Grund dafür könnte die Umstellung von einer Fünfer- auf eine Viererkette sein. "Aber das hat nicht nur mit der Abwehrformation zu tun. Jeder investiert sehr viel im Spiel gegen den Ball, das ist in so einer prekären Situation wichtig. Der Schweiß und die Tränen haben sich in den letzten Partien bezahlt gemacht", erklärte Schmidt.

Laut Hartberg-Trainer Markus Schopp ist Admiras Aufschwung eng mit Schmidt verbunden. "Es ist nicht zum ersten Mal, dass er es schafft, aus einer schwierigen Situation etwas Tolles zu machen. Er hat in den letzten Wochen seine Lösungen gefunden", sagte Schopp.

Allerdings seien die Südstädter in den ersten Runden auch unter Wert geschlagen worden. "Man darf nicht den Fehler machen, die Admira kleiner zu machen, als sie ist. Sie haben extrem viel Qualität im Kader. Die Resultate, die sie jetzt haben, sind die Resultate, mit denen man schon früher hätte rechnen können. Für uns ist das gut, denn jetzt glaubt niemand mehr, dass wir gegen einen leichten Gegner spielen", betonte der Ex-Teamspieler.

Seine Truppe könnte mit einem Erfolg in Maria Enzersdorf den wichtigen Platz sechs weiter absichern - derzeit beträgt der Vorsprung auf den Siebenten Austria sechs Punkte - und einen großen Schritt Richtung Meistergruppe schaffen. So weit will Schopp aber noch nicht denken. "Wir haben nicht den Blick in die Ferne, sondern nur den Fokus auf den nächsten Gegner."

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