Bundesliga

Altach-Match verschoben - Red Bull Salzburg spielt erst am Wahlsonntag

Bundesliga, ÖFB-Cup, Europa League - Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg absolviert im Frühjahr ein Monsterprogramm. Jetzt kommen Bundesliga und TV-Stationen den Salzburgern entgegen.

Wer oft siegt, muss oft spielen – Fredrik Gulbrandsen und Munas Dabbur trafen auch am Sonntag gegen die Admira. SN/GEPA pictures
Wer oft siegt, muss oft spielen – Fredrik Gulbrandsen und Munas Dabbur trafen auch am Sonntag gegen die Admira.

Und zwar: Red Bull Salzburg hat eine Verschiebung des Heimspielspiels gegen Altach von Samstag, 21. April (18.30 Uhr) auf Sonntag, 22. April (14.30 Uhr) im Sinne einer bestmöglichen Ausgewogenheit zwischen Belastung und Erholung und damit einhergehenden optimalen Vorbereitung auf das UEFA Europa League Halbfinale in Marseille beantragt.

Aufgrund der Zustimmung der TV-Partner sowie des SCR Altach könne diesem Antrag nachgekommen werden, teilte die Bundesliga am Montagnachmittag mit.

Das heißt: Salzburg trägt das Heimspiel der 31. Bundesligarunde eben am Tag der Salzburger Landtagswahl aus.

Die Vorgeschichte:

Nur drei Tage nach der Gala gegen Lazio Rom musste sich Fußballmeister Red Bull Salzburg am Sonntag schon der nächsten Aufgabe stellen. Die Salzburger lösten diese Aufgabe souverän und siegten bei Admira Wacker mit 6:2.

In Österreich gibt es für Andreas Ulmer und Co. ohnehin keinen Schongang. Jeder Club in der Liga will den Europacuphelden ein Bein stellen.

Und genau so treten die Rivalen der Truppe von Trainer Marco Rose auf: Mit großer Aggressivität und Kampf um jeden Zentimeter Boden. Schon am Mittwoch stehen die Salzburger national vor der nächsten Bewährungsprobe.

Im Semifinale des österreichischen Cups werden die Mattersburger im Heimspiel keine Rücksicht darauf nehmen können, dass die Bullen Österreich international vertreten.

"Jetzt müssen wir versuchen, den Spagat zwischen Liga und internationalen Spielen hinzubekommen. Das Programm für uns in den nächsten Wochen ist schon grenzwertig", betonte Marco Rose, der wie Sportdirektor Christoph Freund weiß, dass Fußball vor allem Tagesgeschäft ist. "Man kann die Erfolge nur ganz kurz genießen", erklärte Freund.

52 Pflichtspiele haben die Bullen in dieser Saison bestritten, nur Real Madrid kam auf mehr, und dennoch sind Stefan Lainer und Co. nicht satt. "Schließlich geht es ja darum, jetzt auch Titel zu gewinnen", erklärte Rose.

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