Bundesliga

Altach vor Magerkulisse gegen die schwarze Admira-Serie

Als einziger Bundesliga-Club kann SCR Altach weiterhin nur 500 Zuschauer ins Stadion lassen. Die Partie gegen die Admira am Samstag (17.00 Uhr) ist für das Tabellenschlusslicht die dritte vor dieser Magerkulisse. Die Einnahmen geschmälert, der Heimvorteil fast weg - und jetzt kommt auch noch "Angstgegner" Admira ins Ländle. Die Niederösterreicher sind gegen Altach seit sieben Duellen ungeschlagen, haben dabei drei Siege und vier Remis geholt.

Angstgegner Admira ist zu Gast im Ländle SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Angstgegner Admira ist zu Gast im Ländle

Das alles fällt in eine Zeit, in der es sportlich für Altach so gar nicht läuft. Sechs Ligapartien in Folge warten die Vorarlberger schon auf einen vollen Erfolg. "Wir wollen Aggressivität an den Tag legen, den unbedingten Siegeswillen mitbringen - das sind Dinge, ohne die Erfolg nicht möglich ist", betonte Trainer Alex Pastoor am Freitag.

Die Auswahl im Kader wurde kleiner. Abwehrchef Berkay Dabanli zog sich im Cup gegen Seekirchen (7:0) einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, Anderson (Sehnenverletzung) wird ebenso wie das Trio Martin Kobras, Emanuel Schreiner und Marco Meilinger fehlen, das für sein Comeback laut Pastoor noch Trainingseinheiten braucht. Der Trainer sah Sache pragmatisch: "Wir haben mit Netzer, Zwischenbrugger, Obasi, Oum Gouet und Wiss genügend fitte Spieler, die Führungsrollen auf dem Platz einnehmen können."

Die Admira hatte in der Ligapause das Cup-Out gegen Zweitliga-Nachzügler Kapfenberg zu verdauen. "Das Spiel ist für Altach in ihrer Situation brutal wichtig - für uns aber auch", meinte Admira-Coach Damir Buric nun. Unter der Leitung des Kroaten sind die Niederösterreicher in der Liga ungeschlagen, in den ersten beiden Spielen gab es vier Punkte. "Wir wollen an die Leistungen unserer letzten Liga-Spiele anknüpfen", erklärte Buric. Fehlen wird dabei Abwehrstütze Emanuel Aiwu wegen einer Sprunggelenksverletzung.

Während die Konkurrenz auch nach der jüngsten Verschärfung 1.500 Zuschauer begrüßen darf, sind in Altach aufgrund der lokalen Vorgaben des Landes seit Ende September nur 500 Zuschauer erlaubt. Christoph Längle, der Geschäftsführer Wirtschaft der Vorarlberger, sprach diesbezüglich zuletzt von einem "herben Schlag, weil unsere wirtschaftliche Existenz weiter gefährdet wird".

Quelle: APA

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