Bundesliga

Altach zog nach 1:0 gegen St. Pölten an Ried vorbei

Der SCR Altach steht erstmals seit der sechsten Runde in den Top 10 der Tabelle in der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft aus dem Ländle gewann am Samstag auswärts dank eines Freistoß-Treffers von Manuel Thurnwald (67.) bei SKN St. Pölten 1:0 (0:0). Im dritten Spiel unter Trainer Damir Canadi gelang den Vorarlbergern damit der zweite Sieg. Der SKN St. Pölten muss hingegen weiter auf den ersten Heimsieg seit 31. Oktober 2020 warten und bleibt Neunter.

Jubel bei Altach nach dem Goldtor gegen St. Pölten SN/APA/EXPA/FLORIAN SCHROETTER
Jubel bei Altach nach dem Goldtor gegen St. Pölten

Für beide Teams war schon vor dieser Runde fix, dass sie sich nach der Teilung in der Qualifikationsgruppe wiederfinden werden. Dementsprechend hatten beide Mannschaften in erster Linie eine gute Ausgangsposition im Sinn. Der US-amerikanische U23-Teamspieler Brandon Servania feierte bei den "Wölfen" sein Startelf-Debüt, nachdem sein Landsmann Taylor Booth an Adduktorenproblemen laboriert.

Nach einer anfänglich offensiven Phase der St. Pöltener nahm Altach ab der zehnten Minute das Heft in die Hand. Die Gäste fanden in der ersten Halbzeit zwei Riesenchancen auf den Führungstreffer vor. In der 16. Minute parierte SKN-Schlussmann Christoph Riegler einen Schuss von Manfred Fischer, der aus elf Metern Distanz ungehindert zum Abschluss kam. Kurz darauf rettete Michael Blauensteiner nach einem scharfen Schuss von Marco Meilinger per Kopf (20.).

Die Hausherren fanden ihre gefährlichste Chance des Spiels in der 37. Minute vor, als zunächst Altach-Goalie Martin Kobras einen Kopfball von Kofi Schulz abwehrte und der Nachschuss von Alexander Schmidt nur knapp an der langen Stange vorbeistrich.

Nach dem Seitenwechsel waren erneut die Altacher näher an einem Treffer. In der 57. Minute setzte Fischer einen Schuss aus der Drehung hauchdünn links am Tor vorbei. Genau zehn Minuten später wurden die Gäste schließlich für ihre Offensivbemühungen belohnt. Einen Freistoß von Manuel Thurnwald fälschte SKN-Verteidiger Michael Steinwender unhaltbar für Tormann Riegler ab.

In der Schlussphase neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die große Schlussoffensive der St. Pöltener blieb aus. Eine Chance für die Vorarlberger auf 2:0 zu erhöhen, endete mit einem ungefährlichen Abschluss von Fischer (85.).

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