Bundesliga

Austria kämpft bei Sturm um Anschluss an Europacup-Plätze

Der Tabellenzweite Sturm Graz hat zum Auftakt der 29. Bundesliga-Runde am Samstag (16.00 Uhr) die Wiener Austria zu Gast. Sieben Punkte fehlen der Austria acht Spiele vor Saisonende auf die Admira bzw. Rang fünf, der für die Europa-League-Qualifikation reichen könnte. Die weiteren Begegnungen am Samstag: Rapid - St. Pölten, Altach - Admira und WAC - Mattersburg (alle 18.30 Uhr).

Hierländer (Sturm) und Serbest (Austria) im Zweikampf SN/APA (Expa/Haumer)/EXPA/THOMAS HA
Hierländer (Sturm) und Serbest (Austria) im Zweikampf

Sturm würde mit einem Sieg gegen die Austria den Abstand auf Tabellenführer Salzburg für zumindest einen Tag auf fünf Punkte verkürzen, die Gäste sind noch dringender auf Zähler angewiesen. Unter Trainer Thomas Letsch gewannen die Wiener ihre drei Heimspiele, bei Spitzenreiter Salzburg setzte es ein 0:5. Sturms Trainer Heiko Vogel darf sich aktuell über vier Siege in Folge freuen. Der Deutsche warnte dennoch: "Die Austria verfügt über große Qualität. Wir müssen stets aufmerksam sein."

Rapid bestreitet am Samstag ein "halbes Geisterspiel" und trifft auf einen Gegner, der mit dem Trainereffekt spekuliert - dennoch wäre alles andere als ein Erfolg eine Enttäuschung. Gegen Schlusslicht SKN St. Pölten mit Neo-Coach Dietmar Kühbauer sind bei den Hütteldorfern drei Punkte eingeplant, um dem Saisonziel Europacup-Teilnahme wieder einen Schritt näher zu kommen.

Mit einer Portion Zuversicht hat die Admira die Reise ins "Ländle" angetreten. Nachdem die Südstädter zuletzt stark ersatzgeschwächt agieren mussten, kehrten vor dem Auswärtsspiel in Altach mit Lukas Grozurek und Marin Jakolis zwei vermisste Offensivkräfte ins Aufgebot zurück. Altach kämpft auf dem achten Tabellenplatz liegend indes um den ersten Heimsieg 2018.

Nach hervorragendem Start ins Frühjahr ist der Motor des SV Mattersburg ins Stottern gekommen. Bei den jüngsten Niederlagen gegen den LASK und Rapid machten es sich die Burgenländer mit schwächeren Phasen selbst schwer. Will der siebentplatzierte SVM in der Liga im Rennen um einen Europacup-Startplatz noch ein Wörtchen mitreden, ist beim WAC ein Punktegewinn angesagt.

Quelle: APA

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