Bundesliga

Austria will Saison gegen Salzburg "sauber zu Ende spielen"

In der 36. und letzten Bundesliga-Runde spielt Meister Salzburg am Sonntag (17.30) gegen die schwächelnde Austria. Mattersburg trifft nach einer zufriedenstellenden Saison auf den Aufsteiger LASK und Rapid will auswärts endlich den "Angstgegner" WAC besiegen. Für den Tabellenletzten SKN St.Pölten geht die Saison gegen die Admira zu Ende und Altach verabschiedet sich gegen Sturm in die Sommerpause.

Die Saison der Austria lief schlecht SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Die Saison der Austria lief schlecht

Auf ungewohntem "Heim"-Terrain endet die Saison für die Wiener Austria. Gegner in Wiener Neustadt zum Abschluss einer völlig verkorksten Saison ist Meister Red Bull Salzburg. Für das Match musste man ins Stadion des SCWN ausweichen, weil das Happel-Oval aufgrund des Frauenlaufs im Prater nicht verfügbar ist. "Sauber zu Ende spielen", lautet das Motto von Austria-Coach Thomas Letsch, dem viele Kicker fehlen. Marco Roses Truppe kann jedenfalls hochgradig entspannt in die Partie gehen, für sie steht - fast - nichts mehr am Spiel. "Wir haben in der Meisterschaft alle Ziele erreicht, die wir erreichen wollten", stellte Rose zufrieden fest.

Im Pappelstadion steigt ein Duell zweier Mannschaften, die auf eine überaus zufriedenstellende Fußball-Bundesliga-Saison zurückblicken können. Die Mattersburger hatten mit dem Abstiegskampf nichts zu tun, schnupperten lange an den Europacup-Plätzen und schrammten haarscharf am Cupfinale vorbei. Der LASK schaffte es als Aufsteiger sogar auf Anhieb in die Europa-League-Qualifikation. Nun planen beide Clubs ein erfolgreiches Ende dieser Spielzeit. "Wir wollen uns unbedingt mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden", erklärte Mattersburg-Coach Gerald Baumgartner.

Für Rapid bedeutet das letzte Spiel dieser Fußball-Bundesliga-Saison einen Auftritt auf ungeliebtem Terrain. Die Hütteldorfer gastieren in der Lavanttal-Arena, wo es in den bisherigen elf Meisterschaftspartien gegen den WAC nur zu einem Sieg reichte - der gelang aber immerhin auch in einem Saison-Abschluss-Match, und zwar mit einem 5:0 vor drei Jahren. Ein neuerlicher Umfaller gegen die Kärntner wäre zumindest für die Tabelle unerheblich, weil Endrang drei bereits fixiert wurde. "Dennoch heißt das nicht, dass wir die Aufgabe in Wolfsberg nicht ernst nehmen. Es gilt, diese Saison professionell zu beenden und da erwarte ich mir auch die entsprechende Leistung auf dem Platz. Wir müssen noch einmal alles geben, alles hinaushauen, was in uns steckt", erklärte Trainer Goran Djuricin.

Die reguläre Bundesliga-Saison geht für den SKN St. Pölten mit dem Auswärtsspiel gegen die Admira zu Ende, auf den Tabellenletzten könnte aber noch ein delikater Nachschlag warten. Sofern Hartberg doch noch die Lizenz erhält, geht es am 31. Mai und 3. Juni in der Relegation gegen den Dritten der Erste Liga um den Verbleib im Oberhaus. Sollte Hartbergs Ansinnen am Montag vom Ständigen Neutralen Schiedsgericht abgeschmettert werden, wäre der SKN fix in der höchsten Spielklasse. Daran will Trainer Dietmar Kühbauer derzeit aber ebenso wenig einen Gedanken verschwenden wie an die möglichen Gegner Wiener Neustadt oder Ried. "Wir schauen nur auf das Admira-Match", betonte der Ex-Teamspieler.

Für Altach geht die Fußball-Saison mit einem personellen Wechsel zu Ende: Klaus Schmidt gibt am Sonntag seine Abschiedsvorstellung beim SCR Altach. Für den Steirer heißt es nach dem Match gegen Sturm Graz Abschied nehmen von den Vorarlbergern. Diese habe eine Option für die vorzeitige Vertragsauflösung geltend gemacht, weil die Saison nicht unter den Top 7 beendet wird.

Quelle: APA

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