Bundesliga

Bundesliga-Premiere zwischen Lustenau und Hartberg

Austria Lustenau will den Schwung des 1:1-Unentschiedens bei Rapid in das kommende Heimspiel mitnehmen. Der Aufsteiger empfängt am Sonntag (17:00 Uhr) in der vierten Runde der Fußball-Bundesliga den TSV Hartberg. Die Gäste aus der Steiermark mussten nach einem Auftaktsieg zwei Niederlagen einstecken, gegen Serienmeister Salzburg gab es zuletzt aber durchaus positive Erkenntnisse.

Trainer Mader will mit Lustenau den nächsten Heimsieg einfahren SN/APA/DIETMAR STIPLOVSEK/DIETMAR S
Trainer Mader will mit Lustenau den nächsten Heimsieg einfahren

Mit dem gesammelten Selbstvertrauen und den eigenen Fans im Rücken möchte Lustenau die nächsten drei Punkte im eigenen Stadion einfahren. "Unser Ziel ist ein Heimsieg", betonte Trainer Markus Mader. Die Ausgangslage hat sich im Vergleich zum Rapid-Gastspiel deutlich verändert, Lustenau geht aufgrund des gelungenen Saisonstarts als leichter Favorit in die Begegnung. Mader erwartet dennoch einen harten Kampf: "Es wird wieder eine schwierige Partie, ungleich schwieriger als letzte Woche." Aktuell belegen die Vorarlberger mit vier Punkten Tabellenplatz sechs.

In der Vorbereitung auf das Duell mit den Steirern drängte sich das ein oder andere Fragezeichen auf. "Hartberg ist eine Wundertüte. Sie haben in den letzten drei Spielen mit unterschiedlichen Systemen gespielt", sagte Mader. Er wisse daher nicht genau, was auf seine Mannschaft zukomme, der grundsätzliche Fokus sei aber sowieso auf das eigene Spiel gerichtet. Für das zweite Heimspiel der Saison kann der Coach fast aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Daniel Tiefenbach und Adriel sind alle Akteure fit.

Austria Lustenau und Hartberg treffen in Österreichs höchster Spielklasse erstmals aufeinander. Die letzten Begegnungen der beiden Teams fanden in der Hartberger Aufstiegssaison 2017/18 statt. Die Steirer gewannen bei einem Remis drei der vier Aufeinandertreffen.

Hartberg belegt mit drei Punkten aktuell Tabellenrang neun. Der Präsentation der Steirer gegen Salzburg konnte Trainer Klaus Schmidt aber durchaus Positives abgewinnen: "Wir haben uns 50 Minuten solide verkauft, gut verteidigt und mit ein bisschen Glück hätten wir auch ein Tor machen können." Am Ende sei der Niveauunterschied allerdings doch erkennbar gewesen, betonte der Coach.

Vor dem Duell mit dem Aufsteiger zollte Schmidt dem Gegner Respekt: "Lustenau hat erfrischende Auftritte geboten, vor allem letzte Woche bei Rapid. Die haben eine gewisse Klasse in ihren Reihen und sind gut gestartet." Der Trainer erwartete eine ausgeglichene Partie, bei der am Ende die Tagesform entscheiden werde. Die Routine und Erfahrung in der Bundesliga sprechen für sein Team, die entstandene Euphorie in Lustenau müsse aber erst einmal gebremst werden. Für das Gastspiel im Ländle stehen Schmidt alle Akteure zur Verfügung.

Nach dem Abgang von Donis Avdijaj, der zum FC Zürich mit Trainer Franco Foda wechselte, befinden sich die Steirer unverändert auf Stürmersuche. "Wir befinden uns in intensiven Gesprächen, bis Sonntag wird es sich aber nicht ausgeben", erklärte Schmidt. "Im Laufe der nächsten Woche wollen wir einen Neuzugang präsentieren."

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