Bundesliga

Hartberg will gegen St. Pölten "wieder eine Einheit bilden"

Rund eine Woche nach der 0:5-Watschen bei der Wiener Austria will sich Hartberg am Samstag (17.00 Uhr) zuhause gegen St. Pölten wieder in "Normalform" präsentieren. Heißt nach Trainer Markus Schopp: "Nicht von einer Euphorie anstecken lassen, diszipliniert, kompakt und nicht nachlässig agieren." Das wird gegen den erstarkten SKN auch nötig sein, will man Platz sechs bis ins Frühjahr verteidigen.

Schopp fordert einen kompakten Auftritt SN/APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Schopp fordert einen kompakten Auftritt

Mit dem klaren Erfolg kam die Austria bis auf fünf Punkte an die Hartberger heran, das Restprogramm der Steirer hat es mit u.a. Salzburg, WAC, Rapid und LASK in sich. Für Schopp kein Grund zur Sorge. "Es ist alles möglich. Wenn wir oben dabei sind, ist das grandios, und wenn nicht, dann ist es das, auf was wir uns von Tag eins vorbereitet haben", versuchte der Ex-ÖFB-Teamspieler die Verhältnisse zurechtzurücken.

Das 0:5 am Verteilerkreis habe auch sein Gutes. "Die Voraussetzungen sind klar wiederhergestellt", betonte Schopp, der monierte, dass sich seine Kicker vom Gerede um die Favoritenrolle hätten anstecken lassen. "Der Auftritt war sehr mutig, aber einfach nicht passend, für das, was die Austria uns an Aufgaben stellt", lautete sein Fazit. "Wir müssen als Team wieder eine Einheit bilden."

Dass St. Pölten zuletzt mit zwei Siegen und zwei Remis aus seinem Starttief tauchte, ist auch Schopp nicht verborgen geblieben. "Sie haben das Gleichgewicht gefunden und kommen sicher mit viel Energie", warnte er. SKN-Coach Alexander Schmidt forderte vor dem Duell jedenfalls, dass "auf alle Fälle am Ende in der Defensive wieder die Null stehen soll" - so wie in der Vorwoche beim 0:0 gegen Mattersburg. "In der Offensive erwarte ich mir dieses Mal allerdings mehr Akzente als in der letzten Partie."

Im ersten Saisonduell gab es für die "Wölfe" noch eine klare 1:3-Heimniederlage, nun soll der Spieß umgedreht werden. "Uns ist natürlich bewusst, dass die Hartberger bisher eine richtig gute Saison spielen und eine sehr gefährliche und spielstarke Mannschaft sein können. Das haben wir im ersten Duell in dieser Spielzeit zu spüren bekommen", betonte Schmidt. "Dieses Mal möchte ich, dass mein Team gegen diese Elf ein anderes Gesicht zeigt."

Quelle: APA

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