Bundesliga

Im Titel-Showdown St. Pölten - Sturm Graz jubelt eine Salzburgerin bestimmt

Drei Runden vor Schluss treffen in der Frauen-Bundesliga Spitzenreiter St. Pölten und Verfolger Sturm Graz aufeinander. Eine Salzburgerin wird sicher Meister.

Sophie Hillebrand (Sturm Graz) will so wie im Herbst gegen St. Pölten jubeln.  SN/gepa
Sophie Hillebrand (Sturm Graz) will so wie im Herbst gegen St. Pölten jubeln.

Drei Runden vor Schluss sind die beiden Teams an der Tabellenspitze nur durch zwei Punkte getrennt, jetzt kommt es zum direkten Aufeinandertreffen: Der spusu SKN St. Pölten empfängt am Samstag (15.30 Uhr, live in ORF Sport +) in der Planet-Pure-Frauen-Bundesliga den SK Sturm Graz zum großen Titelduell.

Mit einem Sieg wären die Niederösterreicherinnen auf dem Weg zu ihrem siebten Meistertitel wohl nicht mehr aufzuhalten. Die Herausforderinnen aus Graz bräuchten wiederum einen vollen Erfolg, um am Ligakrösus vorbeizuziehen.

In den beiden weiteren ausstehenden Runden treffen die Steirerinnen noch zu Hause auf den USV SoccerCoin Neulengbach und den FC SKINY Südburgenland. Auf dem Restprogramm des SKN stehen noch das Auswärtsspiel bei der SPG SCR Altach/FFC Vorderland und das Heimspiel gegen Neulengbach.

Hillebrand traf im Herbst

Beim Herbstduell war es die Salzburgerin Sophie Hillebrand, die mit ihrem Ausgleichstor zum 1:1 den Punktgewinn fixierte. In der zweiten Hälfte hatten die Schwarz-Weißen sogar Chancen auf den Sieg. "Sturm hätte dieses Spiel gewinnen können", sagt die Sportliche Leiterin des SKN, Tanja Schulte.

Nicht eingreifen kann am Samstag aufseiten von St. Pölten Stefanie Enzinger. Die Mittersillerin ist so wie Alexandra Biroova und Anna Bereuter verletzt. Bei Sturm gibt es mit Valentina Kröll und Lilli Purtscheller zwei verletzungsbedingte Ausfälle.

Im Falle eines Punktegleichstands entscheidet nicht das Torverhältnis über die Reihung in der Tabelle, sondern das direkte Duell, was dem Spiel am Samstag zusätzliche Brisanz verleiht. "Mit einem Sieg hätten wir die Nase vorn. Wir müssen nur mutig auftreten, in einem Spiel ist alles möglich", macht sich Sturm-Trainer Christian Lang Hoffnung auf eine Überraschung. Seine Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf Kapitänin Annabel Schasching, die mit bislang zwölf erzielten Treffern maßgeblichen Anteil an der starken Saison des SK Sturm hat. Nur eine Spielerin hat mehr Treffer erzielt als Schasching, und die kommt mit Mateja Zver (13 Tore) vom SKN.

Hoffen auf neuen Zuschauerrekord

Damit der Showdown in der NV-Arena vor einer Topkulisse stattfindet, haben beide Vereine eine Fanoffensive gestartet. So lädt der SKN alle niederösterreichischen Frauen-Fußballteams kostenlos zum Spiel ein. Sturm hat aus Graz Gratis-Busse für 250 Schlachtenbummler organisiert, die in der NV-Arena in einem eigenen Auswärtssektor Platz finden sollen. Auch Tickets sind über den Verein kostenlos erhältlich. Ziel ist es, einen neuen Zuschauerrekord in der Planet-Pure-Frauen-Bundesliga aufzustellen. Dieser liegt derzeit bei 1100 Zuschauern, aufgestellt vergangenen November in der Partie zwischen Altach/Vorderland und dem FC Wacker Innsbruck.

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