Bundesliga

Innsbruck vor Duell mit Mattersburg und dem Abgrund

Vor dem letzten Saisonauftritt in der Fußball-Bundesliga am Samstag (17.00 Uhr) zuhause gegen Mattersburg blickt Wacker Innsbruck in den Abgrund. Das Schlusslicht, das in der Qualifikationsgruppe zwei Punkte hinter Hartberg liegt, hat das Schicksal nicht mehr in eigener Hand und muss neben einem Sieg auch darauf hoffen, dass die Steirer ihr Heimspiel gegen die Admira nicht gewinnen.

Wacker Innsbruck bleibt nur die Hoffnung SN/APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Wacker Innsbruck bleibt nur die Hoffnung

Trainer Thomas Grumser hatte nach der jüngsten 2:3-Niederlage bei der Admira und der daraus resultierenden Situation nicht zuletzt die Aufgabe, die Stimmungslage der Mannschaft in den Griff zu bekommen. "Es war wichtig, auch dem Frust Raum zu geben. Aber wir haben die Kurve gut hingekriegt", zeigte sich Grumser überzeugt. Vor allem die zweite Hälfte in der Südstadt habe ihm "Mut gemacht. Wir müssen aber über 90 Minuten konsequent sein."

"Zum Spiel (gegen Mattersburg, Anm.) hin haben wir den Glauben in uns wieder entdeckt. Fakt ist, dass wir es nicht mehr in der Hand haben. Wir müssen aber unseren Beitrag leisten und darauf vertrauen, dass das Drehbuch für uns geschrieben ist", meinte Grumser. Christopher Knett beschwor den Zusammenhalt: "Wir haben das schon angesprochen, dass wir noch einmal zusammenrücken müssen", sagte der Tormann der Innsbrucker.

Für die Mattersburger, denen Platz zwei im "unteren Play-off" nicht mehr zu nehmen ist, ist die Partie unter der Nordkette mehr als Aufwärmen für das Play-off gegen Qualigruppen-Sieger Rapid am Dienstag zu sehen. Trainer Klaus Schmidt versprach jedenfalls, "eine Mannschaft, die absolute Bundesligaqualität hat", aufs Feld zu schicken. Grumser erwartete, dass Mattersburg "schon rotiert".

Schmidt räumte ein, bereits an die kommenden Tage zu denken. "Wir werden den einen oder anderen Spieler schonen. Das ist auch legitim. Das ist eines von vier Spielen, die auf uns zukommen könnten (wenn man sich gegen Rapid durchsetzt, Anm.). Wenn wir am Dienstag gewinnen und dann aber die beiden folgenden Play-off-Partien verlieren, haben wir auch sechs Urlaubstage verloren."

Quelle: APA

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