Bundesliga

Innsbruck will St. Pöltens "neue Ära" stoppen

Wacker Innsbruck empfängt am Samstag (17.00 Uhr) in der vierten Runde mit St. Pölten das Team der Stunde in der Fußball-Bundesliga. Tirol-Coach Karl Daxbacher zollte seinem Ex-Verein für die momentane Form Respekt: "Sie haben im Vergleich zur Vorsaison praktisch eine neue Ära eingeleitet, aber auch wir haben durch unseren Sieg die Überzeugung bekommen, dass wir in der Liga mithalten können."

Wacker-Coach Daxbacher zollt dem Gegner Respekt SN/APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Wacker-Coach Daxbacher zollt dem Gegner Respekt

Sein Gegenüber vertraut auf sein bewährtes Konzept, um seine Serie von saisonübergreifend sieben Pflichtspielen ohne Niederlage auszubauen. "Es ist kein Geheimnis, wir müssen tun, was alle Clubs tun müssen: Dieselbe Bereitschaft an den Tag legen wie in den Spielen zuvor", betonte Dietmar Kühbauer.

Mit dem Sieg im Westderby in Altach in der Vorwoche haben die Tiroler erstmals angeschrieben. Der Schlüssel zum Erfolg führte dabei über eine gestärkte Defensive. Diese sah Daxbacher auch beim Gegner als Herzstück. "Gegen LASK und Sturm haben sie in einem neuen System mit Fünferkette gespielt, das ist ihr Erfolgsrezept."

Dass es in Anbetracht dieser Ausgangssituation zu einem "Steherrennen" kommen könnte, wollte Daxbacher nicht ausschließen. "Es könnte ein abwartendes Spiel werden. Ein frühes Tor würde dem Spiel mehr Attraktivität geben."

Dem widersprach Kühbauer. "Wir wollen immer offensiv spielen. Nur weil die Defensive gut steht, heißt das ja nicht, dass man nicht offensiv spielen kann", sagte der 47-Jährige, der auf sechs erzielte Tore seiner Mannschaft in den ersten drei Runden verwies. "Wenn wir diesen Schnitt beibehalten, wäre ich sehr zufrieden."

Keinesfalls werde St. Pölten - wo lediglich Taxiarchis Fountas mit einer Entzündung in der Hand ausfällt - "zu zehnt hinten warten. Wir brauchen zumindest ein Tor, um gewinnen zu können", bemühte der Burgenländer simple Mathematik.

Mit Cheikhou Dieng hat Daxbacher einen alten Bekannten erstmals zur Verfügung. Die Arbeitserlaubnis für den Senegalesen, der bereits in St. Pölten unter dem 65-Jährigen gestürmt hatte, traf am Donnerstag am Tivoli ein. Ob der 24-Jährige bereits ein Thema für das Match gegen St. Pölten sein würde, konnte Daxbacher nicht abschätzen. "Er wird auf jeden Fall im Kader sein, aber er hat ziemlich wenig Spielpraxis." Fix planen kann "Sir Karl" mit Zlatko Dedic und Martin Harrer, die unter der Woche jeweils ein Training auslassen mussten.

Quelle: APA

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