Bundesliga

LASK brachte Einspruch gegen Senat-1-Strafe ein

Der LASK hat fristgerecht Einspruch gegen die Bestrafung durch den Fußball-Bundesliga-Senat 1 eingelegt. Das gab Club-Präsident Siegmund Gruber am Mittwoch in einem Sky-Interview bekannt. Die Linzer hatten am 28. Mai neben einer Geldstrafe einen Sechs-Punkte-Abzug auferlegt bekommen, weil sie in der Corona-Pause verbotenerweise Mannschaftstrainings durchgeführt hatten.

Gruber lässt das dadurch drohende Chaos kalt SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Gruber lässt das dadurch drohende Chaos kalt

Das Protestkomitee wird in der Causa LASK im Laufe der kommenden Woche tagen. Danach bliebe den Linzern noch eine vierwöchige Frist für die Einschaltung des Ständigen Neutralen Schiedsgerichts, das anstelle eines ordentlichen Gerichts wiederum in ein bis zwei Wochen entscheiden würde. Klarheit bestünde in diesem Fall also erst nach dem 3. August, dem Tag des Nennschlusses für die Europacup-Bewerbe.

Gruber lässt das dadurch drohende Chaos kalt. "Für alle, die mir erklären, dass wir den Instanzenweg nicht wahrnehmen können oder dürfen: Wir müssen es sogar, wir sind dazu verpflichtet, Schaden vom Verein abzuwenden." Durch die bestehende Sorgfaltspflicht würden die Geschäftsführer ansonsten eine Straftat begehen, sagte Gruber.

Der Oberösterreicher kritisierte neuerlich den Senat 1. "Solche Urteile werden normalerweise maximal für die nächste Saison gefällt." Aufgeflogen war der LASK-Schwindel durch eine heimlich in der Paschinger Arena angebrachte Kamera. Wer hinter dieser Aktion steckt, interessiert Gruber nach eigenen Angaben nicht.

Außerdem meinte der Vereinschef, er befürchte in dieser Causa keine Sperren für LASK-Funktionäre oder Trainer Valerien Ismael. Diesbezüglich ist noch offen, ob es ein Verfahren geben wird.

Quelle: APA

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