Bundesliga

LASK zufrieden mit Kompromiss im Streit um TV-Gelder

Fußball-Bundesligist LASK ist mit dem am Dienstag beschlossenen Kompromiss zur Beilegung des Streits um die Verteilung von TV-Geldern zufrieden. Club-Präsident Siegmund Gruber sprach am Mittwoch "grundsätzlich von einer guten Lösung im Sinne der Liga. Mit diesem Kompromiss es ist gelungen, den kleineren Vereinen wieder eine Stimme zu geben", betonte Gruber auf APA-Anfrage.

"Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass zukünftig zusätzliche Mittel von 500.000 Euro an die 2. Liga ausgeschüttet werden", ergänzte der LASK-Präsident, der sich gemeinsam mit der Admira federführend für eine Neuverteilung eingesetzt hatte. Denn bisher konnte der bestverdienende Club mit rund dem 2,3-fachen Betrag des Zwölften rechnen.

"Ich glaube, in ganz Europa gibt's das nicht, dass der Tabellenachte (Anm.: Rapid) um 1,4 Millionen Euro mehr kriegt als der sportlich Erfolgreichste. Das sind Sachen, die gehen nicht", hatte Gruber am vergangenen Freitag in einem Sky-Interview erklärt. Zur Neuregelung wurden keine Details von den Clubs veröffentlicht. Die Vertreter einigten sich aber einstimmig auf eine geringere Spreizung innerhalb des weiter bestehenden Vier-Säulen-Modells aus Sockelbetrag, sportlicher Erfolg, Stadionbesucher und Österreicher-Topf.

Quelle: APA

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