ÖFB-Cup

WAC nach Sieg im Elferschießen über Ried im Cup-Achtelfinale

Der WAC ist am Sonntag mit viel Mühe ins Achtelfinale des österreichischen Fußball-Cups eingezogen. Die Wolfsberger setzten sich in der zweiten Runde vor eigenem Publikum gegen die SV Ried mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, nach 90 und 120 Minuten war es 2:2 gestanden. In der Runde der letzten 16 geht es für die Kärntner gegen den Sieger der Partie Allerheiligen gegen Amstetten.

WAC-Trainer Feldhofer durfte erneut jubeln SN/APA (Archiv)/GERT EGGENBERGER
WAC-Trainer Feldhofer durfte erneut jubeln

Stefan Nutz erzielte beide Tore für die Gäste (20., 44.), Dominik Baumgartner (29.) und Michael Liendl sorgten jeweils für den Ausgleich der Kärntner. Im Shootout scheiterten die Rieder Marcel Canadi an der Stange und Markus Lackner an WAC-Keeper Alexander Kofler, dadurch fiel der Fehlschuss von Christopher Wernitznig nicht ins Gewicht. Der Sieg des WAC war verdient, kostete allerdings vier Tage vor dem Europa-League-Auftakt im Klagenfurter Wörthersee Stadion gegen ZSKA Moskau viel Kraft.

Die Hausherren hatten von Beginn an klare Vorteile und wurden schon in der Anfangsphase zweimal gefährlich. Matthäus Taferners Volley flog am kurzen Eck vorbei (3.), bei einem abgefälschten Schuss von Christopher Wernitznig musste sich Ried-Goalie Samuel Sahin-Radlinger strecken (14.).

Die Oberösterreicher gingen mit ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion in Führung. Ein Freistoß von Marco Grüll landete in der Mauer, den abspringenden Ball verwertete Nutz per Direktschuss im langen Eck (20.). Neun Minuten später sorgte Baumgartner für den Ausgleich, als er eine Freistoßflanke von Michael Liendl verwertete.

Der WAC drückte danach auf den Führungstreffer, das Tor machten aber die Rieder. Grüll leitete eine Hereingabe von Michael Lercher weiter, Sadam Sulley blockte möglicherweise in Abseitsstellung den Weg frei für Nutz, der WAC-Schlussmann Alexander Kofler aussteigen ließ und locker einschob (44.).

Nach dem Seitenwechsel fiel den Wolfsbergern gegen die tief stehenden Gäste wenig ein, ein Schuss von Cheikhou Dieng (63.) und ein Kopfball von Dejan Joveljic (74.) stellten Sahin-Radlinger vor nicht allzu große Probleme. Der Ausgleich entsprang einem Elfmeter, nachdem Wernitznig nach einem Zweikampf mit Grüll zu Fall gekommen war - Liendl verwandelte sicher (81.).

Auch in der Verlängerung kämpfte der WAC verbissen, aber vergeblich um das Siegestor. Marc Andre Schmerböck scheiterte an Radlinger (91., 112.), Mario Leitgeb verfehlte das Ziel knapp (121.). So dauerte es bis zum Elferschießen, ehe der Aufstieg ins Achtelfinale gelang. Fixiert wurde der Erfolg durch einen Penalty von Liendl.

Quelle: APA

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