Bundesliga

Qualifying für die nächste Runde: Admira empfängt Sturm

Die Admira strebt für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga noch dieselbe Startreihe an. Schafft der aktuelle Tabellenletzte zum Abschluss des Grunddurchgangs gegen Sturm Graz einen Sieg und punktet Ried in Altach nicht, so gehen die Admira und Ried nach der anschließenden Punkteteilung gleichauf in die zehn Spiele umfassende Qualifikationsrunde. Gegner Sturm ist fix Vierter und hat am Sonntag in der Südstadt noch Bonuspunkte für die Meisterrunde im Visier.

Motto der Admira: Aufrappeln für die Abstiegsrunde SN/APA/KRUGFOTO
Motto der Admira: Aufrappeln für die Abstiegsrunde

Obwohl die Admira von den vergangenen zehn Partien nur eine gewonnen hat und beim 1:3 in Salzburg zuletzt chancenlos war, meinte Trainer Damir Buric danach: "Wir sind in der Lage jeden anderen Gegner zu schlagen." Um dies nach acht Niederlagen gegen Sturm in Folge zu realisieren, muss seine Mannschaft die zahlreichen Defensiv-Schnitzer abstellen. Mit fehlender Qualität hat das laut Verteidiger Sebastian Bauer nichts zu tun. "Es sind einfach Unaufmerksamkeiten. Das müssen wird schnell in den Griff bekommen."

Zählbares gegen Sturm würde laut Bauer Auftrieb für die Quali-Gruppe geben. "Wir wollen auf jeden Fall punkten, am besten einen Sieg holen. Das wäre vor dem Start der Play-offs sehr wichtig - vor allem auch für den Kopf." Vier Spieler fehlen fix, darunter der gesperrte Roman Kerschbaum und Max Sax mit Trainingsrückstand. Stephan Auer und Erwin Hoffer sind laut dem Club fraglich.

Sturms schwer am Knie verletzter Sandro Ingolitsch konnte am Freitag das Krankenhaus verlassen. "Es war keine einfache OP. Aber Sandro hat einen stabilen Charakter, um mit der Situation gut umzugehen", sagte Trainer Christian Ilzer. Mit Gregory Wüthrich und Otar Kiteishvili kehren Optionen auf anderen Positionen in den Kader zurück. "Sie sind spielbereit. Ob vom Start oder der Bank weg, wird man sehen", sagte Ilzer. Andreas Kuen ist hingegen wegen einer Bauchmuskelzerrung fraglich.

Sturm siegte im ersten Saisonduell mit 3:0, hat in der Fremde aber seit dem 5. Dezember - einem 4:0 bei Austria Wien - in fünf Partien nicht gewonnen. Das letzte Spiel dieser "Etappe" nimmt Ilzer ernst. "Es ist kein Spiel, wo wir etwas ausprobieren. Für mich werden am Sonntag die elf Besten starten", stellte er klar. Die Rechnung sei einfach. "Ein Punkt bringt uns nicht wirklich viel, ein Sieg aber umso mehr. Wir hätten nach der Punkteteilung 20 Punkte plus diesen Stern, der auch das Torverhältnis quasi löscht."

Die Startblöcke für ein besseres Endresultat als in den beiden Vorjahren (6., 5.) wären damit aufgestellt. "In der Meistergruppe gilt es etwas Außergewöhnliches zu leisten und umso besser die Ausgangsposition ist, desto leichter wird das möglich sein", sagte Ilzer.

Obwohl Sturm von der Punkteteilung heuer alles andere als profitiert, änderte Ilzer seine Meinung zum Modus nicht. "Ich war immer ein Fan von diesem Modus. Mir passt das so, es ist auch Mitte März schon richtig Action drin." Man könne sich auch beim aktuellen Format keine längeren Schwächephasen leisten. "Man kann früh unter Druck geraten, aber das muss man als Verein gut einschätzen können."

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