Bundesliga

Rapid peilt im Heimspiel gegen Altach drei Punkte an

Rapid peilt am Samstag die Fortsetzung des erfolgreichen Saisonstarts an. Nach den klaren Auswärts-Erfolgen im Cup gegen Kufstein und in der Fußball-Bundesliga gegen die Admira sollen im Heimspiel gegen den SCR Altach drei weitere Punkte eingefahren werden, wie Trainer Goran Djuricin erklärte. "Wir wollen die positive Energie mitnehmen", sagte der Wiener.

Rapids Stefan Schwab (links) gegen Altachs Christian Gebauer SN/APA/HANS PUNZ
Rapids Stefan Schwab (links) gegen Altachs Christian Gebauer

Djuricin betonte aber auch, man werde trotz des vielversprechenden Auftakts bescheiden bleiben. "Wir werden unsere Hausaufgaben machen und nicht euphorisch werden." Dieses Versprechen bekräftigte Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel. "Ich wehre mich dagegen, dass wir nach zwei Pflichtspielen abheben würden. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, haben aber überhaupt noch nichts erreicht", sagte der Schweizer.

Dessen erst kürzlich verpflichteter Landsmann Jeremy Guillemenot ist erstmals spielberechtigt, allerdings ließ Djuricin offen, ob er den 20-jährigen Stürmer schon in den Kader holt. Anlass zu Umstellungen gibt es derzeit ohnehin nicht, auch wenn im Training immer wieder Spieler "anklopfen", wie der Coach erzählte.

Es wird wohl an der Anfangs-Elf vom Admira-Match liegen, den erwarteten Abwehrriegel der Altacher zu knacken. "Sie werden wahrscheinlich tief stehen", vermutete Djuricin. Beim bisher letzten Kräftemessen mit den Vorarlbergern hatte Grün-Weiß keine Probleme - die Partie am 20. Mai in Wien endete mit einem 4:1 und stand im Zeichen des Pflichtspiel-Abschieds von Steffen Hofmann.

Der Deutsche und der ebenfalls scheidende Louis Schaub wurden damals kurz vor Schluss vom Platz genommen, obwohl das Austauschkontingent schon erschöpft war. Rapid beendete das Match freiwillig mit neun Spielern, was dem damaligen Altach-Coach Klaus Schmidt sauer aufstieß. "Dafür möchte ich mich noch einmal bei den Altachern entschuldigen. Ich verspreche, wir hören diesmal zu elft auf", erklärte Djuricin.

Altach-Trainer Werner Grabherr saß damals als Schmidts Assistent auf der Bank. "Die Aktion von Rapid war unnötig, ich weiß nicht, wie oft man Legenden verabschieden muss. Aber es spielt keine Rolle mehr und ist abgehakt", erklärte der 32-Jährige.

Ob Grabherr tatsächlich auf drei Innenverteidiger setzt oder wie zuletzt beim Heim-2:3 gegen Mattersburg eine Viererkette aufbietet, ließ der Vorarlberger offen. "Wir haben beide Versionen parat. Vor dem 1:4 haben wir gegen Rapid mit einer Viererkette zweimal nicht verloren, also ist sie schon ein Thema für Samstag."

Der Respekt vor den Hütteldorfern ist groß. "Rapid hat sehr viel Qualität und ist durch die vielen Neuzugänge im Sommer sicher nicht schlechter geworden. Auswärts gegen Rapid muss alles passen, sonst ist man nicht konkurrenzfähig", warnte Grabherr.

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