Bundesliga

Rapid vor SKN St. Pölten gewarnt

Rapid bekommt es am Samstag in der Fußball-Bundesliga auswärts mit einem ungeliebten Gegner zu tun. In der vergangenen Saison reichte es für die Hütteldorfer gegen den SKN St. Pölten in zwei Duellen nur zu einem Punkt. Auch diesmal erwartet Grün-Weiß wohl eine knifflige Aufgabe, schließlich legten die Niederösterreicher einen gelungenen Saisonstart hin.

Zu leicht darf man keinen Gegner nehmen SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Zu leicht darf man keinen Gegner nehmen

Beim Heim-0:0 gegen Sturm Graz zum Auftakt war der SKN einem Sieg nahe, danach folgte ein 5:0 bei der Admira - daher ist Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer vor dem Kräftemessen mit seinem Ex-Club gewarnt. "Wir müssen sie ernst nehmen, sonst können wir eine böse Überraschung erleben. Wir müssen ab der ersten Minute da sein, aggressiver in den Zweikämpfen und präsenter sein", forderte der Burgenländer mit Blick auf das 1:1 bei Sturm Graz in der Vorwoche.

Trotz aller Warnungen vor dem Gegner ist das Ziel für Kühbauer klar. "Wir fahren mit einem guten Gefühl hin und wollen mit Punkten zurückkommen." Ähnlich äußerte sich Verteidiger Maximilian Hofmann: "Wir wollen die drei Punkte und ich bin auch zuversichtlich, dass wir das erreichen können."

So wie Rapid trat auch St. Pölten in der bisherigen Liga-Saison gegen Sturm und die Admira an und holte dabei ebenfalls vier Zähler. Allerdings spricht die Tordifferenz dank des Kantersiegs über die Südstädter für den SKN. "Das 5:0 gibt uns Selbstvertrauen. Bei uns wirkt alles immer stabiler, man merkt auch im Training, dass ein guter Zug dahinter ist", berichtete Coach Robert Ibertsberger.

Allzu großen Optimismus wollte der Salzburger aber nicht aufkommen lassen. "Ich weiß, wie schnell es im Fußball gehen kann. Alles kann bald wieder in die andere Richtung switchen."

Für seinen Club gehe es nach wie vor primär darum, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Von Spekulationen, der SKN könnte es wie vor zwei Jahren in die Top sechs der Meistergruppe schaffen, hält Ibertsberger wenig. "Erst nach den nächsten vier Gegnern kann man halbwegs abschätzen, in welche Richtung es gehen könnte." Nach dem Rapid-Spiel warten auf St. Pölten Duelle mit dem WAC (auswärts), Red Bull Salzburg (Cup/heim) und dem LASK (auswärts).

Quelle: APA

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