Bundesliga

Rapid will im Heimspiel gegen SKN St. Pölten voll punkten

Nach den jüngsten sieglosen Partien gegen den WAC (1:1) und beim Serienmeister in Salzburg (2:3) möchte Rapid in der Fußball-Bundesliga endlich wieder voll punkten. Da in der 13. Runde am Samstag (17.00 Uhr) Schlusslicht SKN St. Pölten in Hütteldorf zu Gast ist, stehen die Chancen für den Tabellenvierten auf einen vollen Erfolg äußerst günstig.

Rapid versucht Anschluss an Spitze zu halten SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Rapid versucht Anschluss an Spitze zu halten

"Dieses Spiel wollen wir gewinnen. Für St. Pölten ist die Tabellensituation nicht die beste, aber auch die Gefahr für uns, denn St. Pölten hat nichts zu verlieren", warnte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer am Donnerstagnachmittag vor seinem Ex-Club, der im ersten Saisonduell mit den Grün-Weißen zu Hause ein 2:2 erreichte.

Das bisher letzte Duell am 29. September 2018 im Wiener Allianz Stadion brachte sogar einen 2:0-Sieg der Niederösterreicher. Damals hieß der SKN-Chefcoach aber noch Kühbauer, der dann zwei Tage später bereits als neuer Rapid-Trainer präsentiert wurde.

Während die Hütteldorfer sich nun wieder unter den Top 6 festgesetzt haben und damit voll auf Kurs Richtung Meistergruppe liegen, steht St. Pölten nach Platz sechs in der abgelaufenen Saison nun am Tabellenende. Gleich sechs Matches gingen in den ersten zwölf Runden zu null verloren, und jedes Mal kassierte der SKN dabei zumindest drei Tore. Zuletzt setzte es ein 0:4-Heimdebakel gegen Sturm Graz.

"Ich gehe davon aus, dass sie nicht großartig mit offenem Visier spielen werden. Sie werden ihr Heil in der Defensive suchen", erwartet Kühbauer einen auf Konter lauernden Gegner. Trotzdem müsse sein Team versuchen, die eigene "Spielidee - aggressiv nach vorne spielen" - umzusetzen.

"Wir haben eine Spielphilosophie, der wir schon sehr nahe kommen. Wir sind auf einem guten Weg und müssen diesen Weg auch gegen St. Pölten weiter beschreiten. Da ist ein X zu wenig", bekräftigte Kühbauer.

Für Rapids Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic (22 Jahre) ist das Match auch ein Duell mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Robert. "Das ist sicher was Besonderes für die ganze Familie. Aber wir zwei konzentrieren uns nur auf unser Spiel, und danach sind wir wieder Brüder", erklärte Dejan Ljubicic.

Die aktuellen Diskussionen über den zukünftigen Rapid-Präsidenten haben laut Kühbauer keinen Einfluss auf ihn oder sein Team. "Auch wenn ein neuer Chef kommt, will man seine Arbeit bestmöglich erledigen. Deshalb werden wir weiter versuchen, unsere beste Leistung auf dem grünen Rasen abzurufen."

Auch St. Pölten hat sich viel vorgenommen und schöpft in diesem Zusammenhang Optimismus aus dem Cup-Achtelfinalsieg am Dienstag über Ried. "Das war extrem wichtig für den Kopf. Jedes Erfolgserlebnis ist im Moment Gold wert", sagte Trainer Alexander Schmidt.

Quelle: APA

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