Bundesliga

Red Bull Salzburg besiegt Hartberg mit 2:0

Keine Probleme hatte Red Bull Salzburg in der Bundesliga mit Aufsteiger Hartberg. Der Meister besiegte den Aufsteiger mit 2:0 und feierte damit eine gelungene Generalprobe für das Play-off zur Champions League gegen Roter Stern Belgrad.

Die Salzburger bleiben damit auch nach vier Runden ohne Punktverlust. Smail Prevljak erzielte beide Tore für die Salzburger, die mit fast 70 Prozent Ballbesitz ihre Überlegenheit demonstrierten. Der Bosnier traf kurz nach der Pause mit einem gezielten Schuss ins rechte Eck zur Führung und traf auch zum 2:0 (59.). Beide Male kam die Vorlage vom starken Hannes Wolf. Ein Stangenschuss von Wolf bereits nach 48 Sekunden war die größte Chance der Salzburger in der ersten Halbzeit gewesen.

Trotz rollender Angriffe blieb den Bullen das dritte Tor verwehrt. Es wäre der 1000. Treffer der Red-Bull-Ära gewesen. "Bullen" trotz heftiger Rotation mit starker

Trainer Marco Rose stellte im Vergleich zum 1:0 in Skopje auf sechs Positionen um. Anstelle von Stefan Lainer erlebte Darko Todorovic sein Liga-Startelfdebüt, in der Innenverteidigung kam statt Andre Ramalho zum ersten Mal überhaupt der 19-jährige Schweizer Jasper van der Werff zum Einsatz. Eine Etappe weiter vorne wurden Xaver Schlager und Diadie Samassekou geschont, der zuletzt gesperrte Zlatko Junuzovic kehrte zurück, auf der rechten Seite agierte Enock Mwepu. Vorne stürmten Takumi Minamino und Prevljak.

Die Dominanz der Hausherren war erdrückend und führte schon vor der Pause zu 15 Torschüssen. Viele davon fielen zu harmlos aus, gingen wie bei Hannes Wolf (1.) an die Stange oder wurden Beute von Rene Swete. Die völlig auf die Defensive fokussierten Hartberger kamen indes kaum zu Entlastungsangriffen, Tormann Cican Stankovic musste vor Seitenwechsel nur bei einem harmlosen Schuss von Florian Flecker eingreifen (30.).

Kurz vor Ende des ersten Durchgangs schien dann der Salzburger Bann gebrochen: Doch Prevljak jagte den Volley nach Vorlage von Andreas Ulmer allein am Fünfer neben das Tor (45.). Der Heimkehrer aus Mattersburg konnte es wohl selbst nicht fassen, machte bald nach Wiederbeginn diesen Lapsus aber mehr als gut. Erst traf er just nach einem vom herauslaufenden Stankovic vereitelten Konter und schnellem Umschalten, zehn Minuten später war er mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck erneut zur Stelle.

Die Partie war spätestens da gelaufen, gegen Ende kamen mit Munas Dabbur und Reinhold Yabo auch zwei Stammkräfte noch zum Einsatz. Im Finish vergab Minamino das 3:0 (84.). Stankovic, der laut Rose auch in Belgrad wieder spielen soll, ließ sich von einem abgefälschten Schuss von Rajko Rep (64.) ebenso wenig überraschen wie bei einem Versuch Fleckers (93.).

Mit dem elften Heimspielsieg in Serie, ungeschlagen ist man vor eigenem Publikum bereits seit 27. November 2016 bzw. 45 Pflicht-Matches en suite, thront die Elf von Marco Rose nach vier Runden mit dem Maximum von 12 Punkten vor St. Pölten (10). Selbst auf das 1.000 Bundesligator der Red-Bull-Ära muss man wohl nicht mehr lange warten: Der Club hält bei 999 Treffern. Aufsteiger Hartberg wartet hingegen nach dem 4:2-Heimsieg über Mattersburg auf Zuwachs seiner drei Punkte.

Rose stellte im Vergleich zum 1:0 in Skopje auf sechs Positionen um. Anstelle von Stefan Lainer erlebte Darko Todorovic sein Liga-Startelfdebüt, in der Innenverteidigung kam statt Andre Ramalho zum ersten Mal überhaupt der 19-jährige Schweizer Jasper van der Werff zum Einsatz. Eine Etappe weiter vorne wurden Xaver Schlager und Diadie Samassekou geschont, der zuletzt gesperrte Zlatko Junuzovic kehrte zurück, auf der rechten Seite agierte Enock Mwepu. Vorne stürmten Takumi Minamino und Prevljak.

Die Dominanz der Hausherren war erdrückend und führte schon vor der Pause zu 15 Torschüssen. Viele davon fielen zu harmlos aus, gingen wie bei Hannes Wolf (1.) an die Stange oder wurden Beute von Rene Swete. Die völlig auf die Defensive fokussierten Hartberger kamen indes kaum zu Entlastungsangriffen, Tormann Cican Stankovic musste vor Seitenwechsel nur bei einem harmlosen Schuss von Florian Flecker eingreifen (30.).

Kurz vor Ende des ersten Durchgangs schien dann der Salzburger Bann gebrochen: Doch Prevljak jagte den Volley nach Vorlage von Andreas Ulmer allein am Fünfer neben das Tor (45.). Der Heimkehrer aus Mattersburg konnte es wohl selbst nicht fassen, machte bald nach Wiederbeginn diesen Lapsus aber mehr als gut. Erst traf er just nach einem vom herauslaufenden Stankovic vereitelten Konter und schnellem Umschalten, zehn Minuten später war er mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck erneut zur Stelle.

Die Partie war spätestens da gelaufen, gegen Ende kamen mit Munas Dabbur und Reinhold Yabo auch zwei Stammkräfte noch zum Einsatz. Im Finish vergab Minamino das 3:0 (84.). Stankovic, der laut Rose auch in Belgrad wieder spielen soll, ließ sich von einem abgefälschten Schuss von Rajko Rep (64.) ebenso wenig überraschen wie bei einem Versuch Fleckers (93.).

Marco Rose sagte: "Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. In der ersten Hälfte hat sie ordentlich gespielt, war aber im letzten Drittel nicht so konsequent. Das schnelle Tor in der zweiten Hälfte hat uns geholfen. Aber auch da haben wir Situationen gehabt, wo nicht sauber zu Ende gespielt wurde, kleine Fehler gemacht wurden."

Markus Schopp (Hartberg-Trainer) resümierte: "Salzburg hat verdient gewonnen. Wir haben mutig begonnen, aufgrund der Qualität der Salzburger haben wir nicht mehr so konsequent agiert. Wir sind dann mit einem 0:0 in die Kabine, haben eine Veränderung vorgenommen, hatten auch selbst eine Halbchance. Im Gegenzug haben wir durch einen dummen Ballverlust das 0:1 kassiert. Die Mannschaft hat sich trotzdem gewehrt. Mit dem 2:0 ist das Spiel für Salzburg in die richtige Richtung gelaufen. Wir hatten aber das eine oder andere Mal die Möglichkeit, zuzuschlagen."

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker:

Quelle: SN

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