Bundesliga

Red Bull Salzburg gewinnt auch Kehraus beim LASK

Meister Red Bull Salzburg kannte auch in der Schlussrunde der Bundesliga keine Gnade. Beim LASK jubelten Andi Ulmer und Co. über einen 3:0-Sieg. In letzter Sekunde gelang noch ein Torrekord.

Jubel bei den Bullen.  SN/GEPA pictures
Jubel bei den Bullen.

In einem lange Zeit sehr ereignisarmen Spiel in Pasching brach Dominik Szoboszlai per Foulelfmeter (67.) den Bann. LASK-Keeper Alexander Schlager hatte Patson Daka zu Fall gebracht. André Ramalho erhöhte auf 2:0 (73.), Mohamed Camara mit einem weiteren Elfer in der Nachspielzeit auf 3:0. Mit 110 erzielten Toren stellten die Bullen ihren eigenen Saisonrekord ein.

Der LASK steht nach einer starken Herbstsaison mit leeren Händen da. Der WAC zog mit einem 3:1 gegen Vizemeister Rapid noch an den Linzern vorbei und sicherte sich Rang drei. Damit stehen die Kärntner fix in der Europa-League-Gruppenphase, die Linzer müssen in die Qualifikation.

Im letzten Saisonspiel setzte Salzburg-Trainer Jesse Marsch im Duell mit dem LASK am Sonntag noch einmal auf seine Einsergarnitur. Zum Abschluss der Liga wollte sich der Fußballmeister bei den Linzern, die über weite Strecken der gefährlichste Rivale um den Titel gewesen waren, noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Und mit dem 3:0 stürzten die Bullen den LASK noch von Rang drei, der die direkte Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League bedeutet hätte. Platz drei sicherte sich in der Schlussrunde noch der WAC, der sich gegen Rapid 3:1 durchsetzte.

Die Salzburger dominierten in Pasching vor allem die Startphase. André Ramalho scheiterte mit einem Kopfball und nach einer tollen Kombination über Masaya Okugawa und Patson Daka traf Hee-Chan Hwang in seinem letzten Spiel für die Salzburger. Der Angreifer, der am Montag nach Leipzig fliegt, um einen Vertrag zu unterschreiben, stand aber um Zentimeter im Abseits. Beide Teams mühten sich, offensiv zu werden, kamen aber kaum zu Abschlüssen. LASK-Angreifer Husein Balic scheiterte mit einem Distanzschuss knapp. Aber es war wie fast immer in dieser Saison: Salzburg legte noch zu. Und nach einem Traumpass von Zlatko Junuzovic wurde Patson Daka von LASK-Torhüter Alexander Schlager im Strafraum gelegt. Den Elfer verwandelte Dominik Szoboszlai sicher. Für die Entscheidung sorgte Ramalho, der per Kopf nach einer Ecke von Szoboszlai zum 2:0 traf. Das 3:0 fiel erneut aus einem Elfmeter. Nach Foul von Schlager an Junuzovic traf auch Mo Camara sicher. Mit 110 Saisontreffern stellten die Bullen den Torrekord der Bundesliga ein. Salzburg jubelte wie nach dem Gewinn des Titels, die Trainingsbetrüger vom LASK schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Absteiger aus der Bundesliga ist die WSG Tirol. Die Wattener kamen in der letzten Runde der Qualifikationsgruppe gegen die Admira nicht über ein 0:0 hinaus und müssen nach einem Jahr wieder Abschied von der höchsten Spielklasse nehmen. Nun steht in vielen Bereichen ein Umbruch bevor.

Quelle: SN

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