Bundesliga

Red Bull Salzburg gewinnt mit 5:1 gegen Austria Wien

Im ersten Spiel der neuen Meisterrunde hat Titelverteidiger Red Bull Salzburg die Tabellenführung verteidigt. Der überragende Munas Dabbur erzielte beim 5:1-Sieg gegen Austria Wien vier Tore.

Jubel bei Dreifachtorschütze Munas Dabbur.  SN/APA/KRUGFOTO
Jubel bei Dreifachtorschütze Munas Dabbur.

Schon nach der ersten Runde der Meistergruppe in der österreichischen Fußball-Bundesliga wird klar: Der Titelkampf zwischen Tabellenführer Red Bull Salzburg und dem LASK wird an Spannung kaum zu überbieten sein. Der LASK legte am Sonntagnachmittag beim 3:0-Sieg gegen den WAC mit einer vor allem vor der Pause beeindruckenden spielerischen Leistung einmal vor. Die Salzburger ließen sich dadurch nicht beirren oder gar verunsichern und behielten mit einem 5:1 gegen die Wiener Austria ihren Vorsprung von vier Punkten. Am Sonntag kommt es nun zum ersten Showdown der beiden Titelanwärter. In Pasching empfängt der LASK den Serienmeister aus Salzburg. Mit einem Sieg könnte dabei die Truppe von Marco Rose einen riesigen Schritt Richtung Titelverteidigung machen. Gewinnt aber der LASK, der gefestigter denn je scheint, dann wird man auch im Lager der erfolgsverwöhnten Bullen zu denken beginnen.

Einen Rekord stellten die Salzburger beim Sieg gegen die Wiener Austria bereits zum Auftakt der Meistergruppe auf. Seit mittlerweile 40 Liga-Heimspielen sind Andreas Ulmer und Co. ungeschlagen. Und so wie die Bullen gegen die Austria aufgetreten sind, wird sich das auch in naher Zukunft kaum ändern. Denn der Meister setzte immer wieder die entscheidende Akzente, ließ sich auch durch den Ausgleich nicht aus der Fassung bringen. Aber die Austria mit dem Seekirchner Andreas Ibertsberger auf der Trainerbank agierte mutiger als in den ersten beiden Saisonspielen gegen die Bullen. So fanden die Violetten auch die erste Möglichkeit der Partie vor. Doch Maximilian Sax lupfte den Ball am Tor vorbei (7.). Salzburg versuchte vorerst einmal das Spiel zu kontrollieren, um dann in der 21. Minute erstmals gefährlich zu werden. Gefährlich wurde es meist dann, wenn Stafen Lainer über die rechte Seite seine Angriffe startete. Nach eine Flanke des Nationalspielers brachte Fredrik Gulbrandsen zuwenig Druck hinter den Ball.

Der Tabellenführer kam nun immer besser ins Spiel. Nach Vorarbeit von Takumi Minamino, der für Hannes Wolf das Spiel aus dem Mittelfeld bestimmen durfte, knallte Munas Dabbur den Ball volley neben das Tor.

Die dritte Möglichkeit der Salzburger brachte dann die Führung. Über den sehr starken Minamino und Lainer kam der Ball zu Dabbur, der seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte (34.). Mit dem 1:0 im Rücken wurde die Bullen etwas leichtsinnig, verloren im Spielaufbau den Ball, Torhüter Cican Stankovic kam dann gegen Uros Matic zu spät, beging ein Foul und Sax verwandelte den Elfmeter sich (40.).

Lange konnte sich Ibertsberger aber nicht über den Ausgleich freuen. Denn Salzburg hatte an diesem Tag einen Minamino in seinen Reihen, der kaum zu bremsen war. Nach einem Solo über das halbe Spielfeld knallte der Japaner den Ball unhaltbar ins lange Eck zum 2:1 (47.). Jetzt setzte der Meister nach und hatte Pech, als Gulbrandsen von Christian Schoissengeyr elferreif gefoult wurde. Der Pfiff blieb jedoch aus (59.). Nicht so in der 75. Minute: Schoissengeyr legte Minamino und Dabbur machte im Nachschuss des diktierten Elfers den Sack endgültig zu. Dabburs dritter Treffer ins Kreuzeck und sein viertes Tor freuten auch den Teamchef von Israel, Andi Herzog, der seinem Angreifer live in der Bullen-Arena auf die Beine schaute.

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker:

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