Bundesliga

Red Bull Salzburg zieht alle Register - fliegen statt fahren, Match verschoben

Um Kräfte zu schonen, reist Red Bull Salzburg zum ÖFB-Cup-Halbfinale nach Mattersburg per Flugzeug an. Das Bundesliga-Heimspiel gegen Altach hat der Meister überhaupt verschoben.

Trainer Marco Rose, sein Torjäger Munas Dabbur und sein Abwehrchef Andre Ramalho eilen nicht nur von Sieg zu Sieg, sondern auch von einem Spiel zum nächsten.  SN/APA/HANS PUNZ
Trainer Marco Rose, sein Torjäger Munas Dabbur und sein Abwehrchef Andre Ramalho eilen nicht nur von Sieg zu Sieg, sondern auch von einem Spiel zum nächsten.

Der Triumphzug durch Europa verschlägt Red Bull Salzburg kommende Woche nach Marseille. Im Halbfinal-Hinspiel der Europa League erwartet die Bullen allerdings ein anderes, selbstbewussteres Olympique Marseille als noch in der Gruppenphase, als Salzburg 1:0 (heim) und 0:0 (auswärts) spielte.

Darüber sind sich alle einig. Deshalb überlässt man beim österreichischen Serienmeister auch nichts dem Zufall und zieht vor dem Gastspiel am 26. April beim Tabellenvierten der Ligue 1 alle Register.

Zum ÖFB-Cup-Halbfinale morgen, Mittwoch (18 Uhr, live Puls 4), reisen die Bullen per Flugzeug nach Wien und von dort per Mannschaftsbus weiter ins Pappelstadion nach Mattersburg.

Trainer Marco Rose will seine Profis vor dem 53. Bewerbsspiel in dieser Saison nicht noch zusätzlich belasten, um so auch eine schnellere Regeneration zu gewährleisten. "Wenn man im Halbfinale steht, ist die Lust auf das Finale selbstverständlich groß. Wir spielen jedoch bei einem heimstarken Team, das robust und umschaltstark ist. Deswegen heißt es für uns, dass wir wieder alle Kräfte bündeln müssen, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Rose.

Anmerkung: Die fünf Salzburger Finalteilnahmen beziehen sich nur auf Red Bull Salzurg (der Vorgängerverein Austria Salzburg erreichte dreimal das Pokalendspiel). SN/APA
Anmerkung: Die fünf Salzburger Finalteilnahmen beziehen sich nur auf Red Bull Salzurg (der Vorgängerverein Austria Salzburg erreichte dreimal das Pokalendspiel).

Und Cup-Torhüter Cican Stankovic betonte: "Der SV Mattersburg spielt gegen uns immer sehr aggressiv und mit vielen hohen Bällen in die Spitze. Neben körperlich starken Spielern haben sie mit Smail Prevljak auch noch einen gefährlichen Knipser. Wir müssen konzentriert sein und dürfen nicht zurückziehen, nur so können wir wieder ins Finale kommen."

Salzburg tanzt auf drei Hochzeiten

Sollte es Salzburg abermals dorthin schaffen, wird das Finale nicht am 1. Mai im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gespielt, sondern auf Mittwoch, 9. Mai, verschoben, weil am 3. Mai das Rückspiel in der Europa League ansteht. Red Bull Salzburg tanzt derzeit ja auf drei Hochzeiten gleichzeitig, muss parallel zum bevorstehenden Cup-Duell auch für das Meisterschaftsfinish in der Bundesliga und das Halbfinale in der Europa League planen - und da ist Cleverness gefragt.

Um im idealen Spielrhythmus zu bleiben, hat der Verein am Montag einen Antrag auf eine Verschiebung des Liga-Heimspiels gegen Altach beantragt, was von der Bundesliga, von TV-Rechteinhaber Sky und freilich auch vom Gegner selbst bewilligt wurde.

Das Match gegen Altach steigt in der Red-Bull-Arena damit nicht am Samstag, sondern erst am Sonntag um 14.30 Uhr. Hintergrund ist der ausdrückliche Wunsch von Bullen-Trainer Rose, zwischen den einzelnen Bewerbsspielen jeweils drei Tage Pause zu bekommen, um bestmöglich vorbereitet und mit frischen Kräften in diese entscheidenden Partien gehen zu können. Mit einem Sieg gegen Altach kann Salzburg den nächsten Schritt zum Titel machen, und in Marseille geht es um nichts weniger als um den Finaleinzug in der Europa League.

Übrigens: Für das Heimspiel gegen Olympique Marseille am 3. Mai startet demnächst der Ticketverkauf. Ein Vorverkaufsrecht wird jenen Personen eingeräumt, die entweder im Besitz einer Dauerkarte sind oder eine Dauerkarte für die Saison 2018/19 erwerben.

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