Bundesliga

Ried hofft bei Bundesliga-Comeback auf Sieg über WSG Tirol

Die SV Ried gibt am Sonntag nach über dreijähriger Pause ihr Comeback in der Fußball-Bundesliga. Die Innviertler empfangen in der Auftaktrunde WSG Tirol und hoffen gleich auf ein Erfolgserlebnis. "Wir müssen uns nichts vormachen - wir sollten von Beginn an gegen Mannschaften punkten, gegen die wir eine realistische Chance haben", sagte Trainer Gerald Baumgartner.

Ried-Trainer Gerald Baumgartner möchte punktemäßig anschreiben SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Ried-Trainer Gerald Baumgartner möchte punktemäßig anschreiben

Die Tiroler waren im Sommer eigentlich schon abgestiegen, blieben aber in der höchsten Spielklasse, weil sich der SV Mattersburg in die Insolvenz verabschiedete. "Die WSG hat uns dieses eine Jahr Bundesliga voraus", warnte Baumgartner.

Für seine Truppe gehe es darum, sich so schnell wie möglich an das höhere Niveau im Oberhaus anzupassen und die vielen Neuzugänge zu integrieren. "Unter normalen Umständen würden wir schon noch die eine oder andere Woche brauchen, um uns entsprechend vorzubereiten. Wir wollen uns selbst aber keine Ausrede geben und müssen das, was noch fehlt, durch Leidenschaft und Einsatz wettmachen", erklärte der Ried-Coach.

WSG-Trainer Thomas Silberberger sieht seine Mannschaft ebenfalls noch im Umbau, immerhin befinden sich elf neue Kicker im erweiterten Kader. "Ich glaube, wir brauchen noch eine Zeit, bis alle Mechanismen klappen." Die Mannschaft sei massiv verjüngt worden, betonte der Coach. "Die Spieler bringen mehr Fitness, sind hungriger. und ich glaube, wir können schon einen Sprung weit dynamischer agieren als letztes Jahr."

Der Optimismus war Silberberger deutlich anzumerken. "Wir können es nur besser machen als letztes Jahr, wir haben viele neue und junge Spieler geholt, und jetzt lassen wir uns überraschen. Ich will nicht zu viel sagen, aber es sind nur Spieler mit Qualität zu uns gekommen."

Dass man die Vorsaison auf dem letzten Platz beendete, nahm Silberberger zu einem großen Teil auf seine Kappe. "Der Kardinalfehler war mein Verkehrsunfall. Ich war in der Quali-Runde nur für die Spiele da und habe die Abläufe im Team ein bisschen verpasst, weil ich nicht in der Lage war, bei den Trainings vor Ort zu sein", gestand der 47-Jährige.

Quelle: APA

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