Roses Einstand und Salzburgs Rückholaktion

Drei Tage nach seinem letzten Spiel als Bullen-Trainer hat sich Marco Rose am Mittwoch bei seinem neuen Club Borussia Mönchengladbach präsentiert.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Ex-Bulle Marco Rose mit dem Trikot der Gladbacher Fohlen. SN/APA/AFP/INA FASSBENDER
Ex-Bulle Marco Rose mit dem Trikot der Gladbacher Fohlen.

Wie schnelllebig der Fußball ist, das wurde diese Woche wieder deutlich: Am Sonntag stemmte Marco Rose in Salzburg noch den Meisterteller in die Höhe und feierte die Rekordsaison seiner Bullen mit Spielern und Fans bei der groß angelegten Saisonabschlussparty in Kleßheim. Am Mittwochvormittag, keine 60 Stunden später, wurde Salzburgs Meistertrainer bei Borussia Mönchengladbach präsentiert. Rose wirkte beim ersten Medientermin seines neuen Clubs eloquent und entschlossen. Und der 42-Jährige erklärte, wie in Gladbach künftig Fußball gespielt werden soll. "Wir wollen aktiv gegen den Ball arbeiten. Wir wollen hoch Bälle gewinnen und kurze Wege zum Tor haben. Mit dem Ball wollen wir Kombinationsfußball nach vorn spielen. Das wird aber alles Zeit brauchen", sagte Rose, der ganz offensichtlich Salzburgs Spielidee bei Borussia Mönchengladbach implementieren möchte, kurz vor dem Abflug in einen viertägigen Spanien-Urlaub. Das erste Training seiner Fohlen leitet er am 30. Juni.

Sein Ex-Club Red Bull Salzburg vermeldete indessen die Rückkehr von drei Leihspielern. Der 19-jährige Sekou Koita (zuletzt WAC), der 20-jährige Gideon Mensah (Sturm Graz) und der 23-jährige Masaya Okugawa (Holstein Kiel) verstärken die Bullen in der kommenden Saison. Verlieren könnte der Meister Diadie Samassekou. Der wird laut "fussballtransfers.com" von Leverkusen, Hoffenheim und Marseille umworben.

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