Bundesliga

Salzburg kehrt mit 2:1 beim WAC auf Siegerstraße zurück

Vier Tage nach ihrem 2:3-Ausrutscher bei der WSG Tirol sind Salzburgs Serienmeister auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Patson Daka (13.) und Mergim Berisha (48.) sorgten beim WAC trotz gut 20-minütiger Unterzahl für einen 2:1-(1:1)-Erfolg, der auch höher ausfallen hätte können. Der Acht-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Rapid blieb intakt.

Salzburger Jubel im Lavanttal SN/APA/GERT EGGENBERGER
Salzburger Jubel im Lavanttal

Der WAC, der erstmals vor den Augen seines künftigen Trainers Robin Dutt spielte, kam durch einen "Bullen"-Patzer bzw. Dejan Joveljic (29.) zwar zum Ausgleich, ging schließlich aber als verdienter Verlierer vom Platz. Der Tabellenfünfte der Meistergruppe liegt weiter nur einen Punkt vor Schlusslicht Tirol.

Salzburg-Coach Jesse Marsch verzichtete im Vergleich zum überraschenden 2:3 bei der WSG Tirol diesmal auf personelle "Experimente", brachte im Lavanttal wieder seine Stammelf zum Einsatz. Einer der Rückkehrer war Daka, der schon in der 13. Minute mit der Führung aufzeigte: Berisha verlängerte per Kopf einen Einwurf von Rasmus Kristensen, der völlig alleingelassene Sambier war mit seinem 24. Liga-Saisontreffer zur Stelle. Nach drei Partien ohne Tor auch eine kleine persönliche Erleichterung für Daka.

Trotz ihres giftigen Beginns blieben die Hausherren lange ohne nennenswerte Offensivaktionen, Salzburg strahlte im letzten Drittel mehr Gefahr aus. Und doch war die Partie nach einer halben Stunde wieder offen. Antoine Bernede wählte an der Mittellinie die falsche Option, sein viel zu langsamer Rückpass auf Goalie Cican Stankovic wurde Beute von Joveljic, der locker einschoss. 

Kurz nach Wiederbeginn ging Salzburg dann durch Berisha und kraftvoller Vorbereitung durch Daka bzw. Enock Mwepu neuerlich in Führung. Der WAC konterte per Freistoß von Dominik Baumgartner, den Stankovic auf der Linie parierte. Baumgartner war es auch, der wenig später nach einem Mwepu-Schuss als letzter Mann klärte (58.).

Salzburg drängte jetzt klar auf den dritten Treffer, ging aber zu großzügig mit seinen Möglichkeiten um. Tormann Manuel Kuttin musste gegen Daka eingreifen (61.) und war bei der Triple-Chance von Mwepu, Berisha und Daka (64.) ebenso entscheidend beteiligt wie beim Weitschuss von Bernede (67.). Letzterer "krönte" seinen missglückten Arbeitstag fünf Minuten später mit einem ungestümen Foul an Dario Vizinger und der Roten Karte. 

Der Lapsus des Franzosen sollte folgenlos bleiben. Zwar hatte Vizinger per Kopf eine nennenswerte Ausgleichschance (85.). Dominanter und auch gefährlicher blieben die Gäste, die die Vorentscheidung bei Kopfbällen Maximilian Wöbers (85./drüber) und Bernardos (89./Kuttin parierte) aber ausließen.

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