Bundesliga

Salzburg und WSG Tirol trennten sich in Test mit 1:1-Remis

Red Bull Salzburg ist im einzigen Testlauf vor dem Fußball-ÖFB-Cup-Finale gegen Austria Lustenau in einer Woche ohne Sieg geblieben. Der Bundesliga-Titelverteidiger trennte sich am Freitag vom Ligarivalen WSG Tirol in Wals-Siezenheim mit 1:1. Die Partie fand in Zeiten der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ist das jeweils einzige Testspiel vor der Saisonfortsetzung.

Trainer Jesse Marsch muss sich mit einem Remis begnügen SN/APA/Archiv/BARBARA GINDL
Trainer Jesse Marsch muss sich mit einem Remis begnügen

Der Aufsteiger aus Tirol verzeichnete in einer chancenarmen Partie einen Traumstart, Stürmer Kelvin Yeboah traf nach einem Eckball schon in der zwölften Minute per Kopf. Der Ausgleich der Mozartstädter war ein Ebenbild des WSG-Treffers. Dominik Szoboszlai zirkelte einen Corner an die zweite Stange, wo Albert Vallici (52.) per Kopf zur Stelle war. Beide Trainer brachten zahlreiche Akteure zum Einsatz, bei den "Bullen" war darunter in der Schlussphase auch Mohamed Camara. Der 20-jährige Mittelfeldspieler war erst kürzlich aus seiner Heimat Mali zurückgekehrt und hatte am Donnerstag erstmals wieder mit seinen Kollegen trainiert.

Salzburgs Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen erlitt eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel, weshalb er in der 43. Minute durch Torschütze Vallci ersetzt wurde. Weiterführende Untersuchungen folgen laut Angaben der "Bullen" in den nächsten Tagen. Verletzungssorgen hat auch Masaya Okugawa, der wegen muskulären Problemen im Oberschenkel nicht im Einsatz war.

"Insgesamt war es ein ordentlicher Test und eine gute Lektion für uns", meinte Salzburg-Trainer Jesse Marsch. Auch wenn die Qualität in manchen Szenen noch nicht ganz gepasst hätte, seien Tempo und auch Intensität sehr ordentlich gewesen. "Wir hatten das Spiel im Griff, und nach so einer langen Pause ist es normal, dass nicht alles funktioniert. Es ist wichtig für uns, zu verstehen, dass ein kleiner Fehler bei einer Standardsituation viel ausmachen kann", erläuterte der US-Amerikaner.

Maximilian Wöber war einer der Akteure, die beim raschen Gegentreffer auf dem Feld standen. "Man merkt, dass die letzte Fitness vielleicht noch ein wenig fehlt. Wir haben trotzdem unser Spiel gut durchziehen können und sehr dominant gespielt. Nach vorne waren wir nicht ganz so konsequent, wie es notwendig war. Aber letztlich war es ein sehr guter Test für das Cup-Finale nächste Woche", resümierte der ÖFB-Teamverteidiger. Für ihn und seine Kollegen ist am Samstagvormittag ein Training angesetzt, am Sonntag haben sie frei.

Die Tiroler tankten Selbstvertrauen für ihren ersten Auftritt in der Liga-Qualigruppe gegen St. Pölten am 2. Juni. "Die Mannschaft hat sich wirklich top präsentiert und hat das umgesetzt, was wir uns erwartet haben. Ich glaube schon, dass wir auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein sollen. Immerhin haben wir gegen den amtierenden österreichischen Meister gespielt. Also: Ich bin sehr, sehr zufrieden", verlautete WSG-Coach Thomas Silberberger.

Quelle: APA

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