Bundesliga

St. Pölten gegen Altach um Rückkehr in Erfolgsspur

Nach dem "Ausrutscher" gegen die Wiener Austria will St. Pölten am Samstag (17.00 Uhr) im Heimspiel gegen Altach in der 17. Runde der Fußball-Bundesliga wieder auf die Erfolgsspur einschwenken. Dass der Tabellendritte aus Niederösterreich der Favorit ist, lässt Trainer Ranko Popovic kalt: "Die Rolle kann sein, was will, wir müssen das auch am Platz bestätigen."

Bei der Austria verblieben die St. Pöltner etwas ratlos SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Bei der Austria verblieben die St. Pöltner etwas ratlos

Gegen die Vorarlberger will Popovic abgesehen von den eintrainierten Dingen vor allem "viel Einsatz und Leidenschaft" sehen. Beim jüngsten 0:2 gegen die Austria monierte der ehemalige Sturm-Kicker noch "naive" Gegentore, die diesmal nicht passieren sollen. Mit der Leistung zeigte er sich aber insgesamt durchaus zufrieden. "Wir haben erstmals mehr Ballbesitz als der Gegner gehabt und waren sicher nicht die schlechtere Mannschaft."

26 Punkte hat der aktuelle Dritte am Konto, vier Zähler beträgt der Polster auf Rang sieben. Ausruhen kann man sich darauf nicht. "Wir brauchen die Punkte, die sind sehr wichtig für uns", erklärte Popovic, der vor seinem achten Spiel als SKN-Coach die Mannschaft noch nicht dort sieht, wo er sie haben will. Aber: "Wir sind sicher auf gutem Weg dorthin."

Für Altach hingegen wird es langsam ungemütlich. Sechs Spiele (0-3-3) sind die Vorarlberger sieglos, auswärts gelang in der laufenden Saison mit dem 4:2 bei der Admira nur ein voller Erfolg. Den Tabellenvorletzten trennt nur ein Punkt von der Roten Laterne. "Wir müssen gewinnen, alles andere zählt im Moment nicht", stellte denn auch Trainer Werner Grabherr klar. "Aber nicht nur wir, auch St. Pölten ist unter Druck, weil sie im oberen Play-off bleiben wollen. Beide Mannschaften werden sich nichts schenken, weil es für beide um viel geht."

Man werde jedenfalls "alles unternehmen, um drei Punkte zu holen", versprach der 33-Jährige. Dass seine Position längst nicht mehr unumstritten ist, weiß Grabherr nur zu gut. "Fußball ist ein Ergebnissport, das macht auch vor mir keinen Halt. Es ist ganz normal, dass solche Fragen (ob er noch eine Zukunft als Altach-Coach hat) aufgeworfen werden, immerhin haben wir zuletzt dreimal verloren und keine Tore erzielt." Tormann-Routinier Martin Kobras : "Es gilt jetzt, alle wach zu rütteln. Wir dürfen uns nie ausruhen, wir sind als Team gefordert, um am Samstag die drei Punkte einzufahren."

Quelle: APA

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