Bundesliga

St. Pölten hilft im Bundesliga-Duell mit dem LASK nur Sieg

0:0, 2:2, 0:0 - St. Pölten und Quasi-Vizemeister LASK haben sich in dieser Saison der Fußball-Bundesliga stets auf Augenhöhe präsentiert. Das vierte Duell steigt am Sonntag (17.00 Uhr) in der NV Arena. Die verletzungsgeplagten Niederösterreicher wollen mit einem Sieg ihre kleine Europacup-Chance noch wahren. Der wäre eine Premiere, sind die Linzer doch nach sieben direkten Duellen noch unbesiegt.

St.Pölten-Trainer Ranko Popovic SN/APA/HERBERT P. OCZERET
St.Pölten-Trainer Ranko Popovic

"Wir haben eine hervorragende Saison hinter uns, es ist alles schön, aber wir haben die Möglichkeit, es noch schöner zu machen", sagte St. Pöltens Trainer Ranko Popovic. Solange die Chance bestehe, werde man alles versuchen. "Natürlich ist es so, dass uns nur ein Sieg weiterhilft", ist sich der 51-Jährige bewusst. Die Aussichten auf eine Rangverbesserung sind aber nicht nur aufgrund des Negativlaufes von drei Niederlagen in Folge und der Personalmisere gering. Die sieben Runden sieglosen Niederösterreicher gastieren zum Abschluss auch noch beim Double-Sieger Salzburg, haben daher das von der Papierform deutlich schwierigste Restprogramm im Europacup-Rennen.

Den LASK erwartete der Serbe weiterhin hochmotiviert. "Oli will sich sicher auch mit bestmöglichen Resultaten verabschieden. Der LASK wird Vollgas und mit vollstem Einsatz spielen", vermutete Popovic. Der Fall war das vor allem auch beim 6:0 im ÖFB-Cup-Viertelfinale im Februar gegen St. Pölten. In der Liga sind die Niederösterreicher im direkten Duell aber 2018/19 noch unbesiegt. "Wir waren immer gut vorbereitet, ich hoffe, dass es diesmal auch so sein wird und wir in der Lage sind, unsere Leistung auf den Platz zu bringen", meinte Popovic.

Die Linzer haben ihre Saisonziele übererfüllt, an der Herangehensweise vor der Partie ändere sich dadurch aber nichts. "Die Luft ist absolut nicht draußen, die Spieler sind nach wie vor sehr motiviert und wollen jedes Spiel gewinnen", betonte LASK-Trainer Oliver Glasner. Der kommende Wolfsburg-Trainer rechnete mit einem "umkämpften" Spiel. "St. Pölten macht die Räume sehr eng, da es ist schwierig, Lücken zu finden", wusste Glasner. In den bisherigen Saisonduellen haperte es auch an der Chancenauswertung. "Wichtig ist, dass wir die Chancen auch verwerten", gab der 44-Jährige die Marschroute vor.

Zuletzt konnte sein Team Double-Gewinner Salzburg beim 1:2 in Wals-Siezenheim voll fordern, dabei vor allem nach der Pause einen starken Auftritt hinlegen. "Auch da haben wir gezeigt, was uns auszeichnet. Das wollen wir wieder auf den Platz bringen", so Glasner, der auf Markus Wostry verzichten muss. Vier Remis in vier Saisonduellen wären in der Liga eine absolute Seltenheit. Zuletzt gab es das in der Saison 2014/15 bei den Aufeinandertreffen von Admira und Rapid. St. Pölten ist es noch nie gelungen, gegen ein Team in der Liga viermal in einer Saison ungeschlagen zu bleiben.

Quelle: APA

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