Bundesliga

St. Pölten will im Duell mit WAC unbedingt anschreiben

Dem SKN St. Pölten droht in der Fußball-Bundesliga Ungemach. Die im Frühjahr noch sieglosen Niederösterreicher laufen in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs Gefahr, auf den letzten Tabellenrang zurückzufallen. Verliert St. Pölten am Sonntag (17.00) daheim gegen den WAC und trennen sich die Nachzügler WSG Tirol und Admira in Innsbruck remis, wandert die "Rote Laterne" nach St. Pölten.

Die Niederösterreicher im Kampf gegen die Rote Laterne SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Die Niederösterreicher im Kampf gegen die Rote Laterne

Im SKN-Lager will man dieses Szenario nach dem "Wolfsduell" unbedingt vermeiden. "Es kommt ein Gegner, bei dem wir ebenbürtiger sind als heute, und da müssen wir alles versuchen, um zu punkten", sagte Trainer Alexander Schmidt nach der 1:4-Niederlage beim LASK. Nach 15 Minuten lag sein Team bereits 0:3 zurück.

Die Wolfsberger sind ihrerseits erpicht, den jüngsten Ausrutscher beim Schlusslicht in Tirol vergessen zu machen. Der WAC gewann die letzten vier Duelle mit St. Pölten. Das Torverhältnis nach diesen Partien betrug 12:1 zugunsten der Kärntner.

Beim 0:2 in Innsbruck stimmte die Leistung des WAC in der ersten Halbzeit nicht, die Wende gelang danach nicht mehr. "Wir haben das angesprochen, und die Spieler haben es sehr gut angenommen. Sie haben die Antwort diese Woche im Training gezeigt", berichtete Ferdinand Feldhofer. Von der Ausgangslage sei das Spiel in der St. Pöltner NV Arena nun ein ähnliches, meinte der WAC-Trainer.

"Es ist ein unangenehmer Gegner. Es geht vor allem darum, von der ersten Minute an wach zu sein. Wir sind fußballerisch im Vorteil, aber das müssen wir auch auf den Platz bringen", forderte Feldhofer. Er muss in seinem dritten Bundesliga-Auftritt als Chefcoach weiter auf Verteidiger Nemanja Rnic verzichten, der die letzte Partie seiner Drei-Spiele-Sperre absitzt.

Für die Lavanttaler geht es auch darum, im Heimspiel gegen Rapid in der abschließenden Runde des Grunddurchgangs nicht unnötig unter Druck zu kommen. In dieser Saison lange auf dem dritten Platz liegend, droht der WAC sonst hinter Sturm Graz auf den fünften Rang zurückzufallen.

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