Am Ende jubeln immer die Bullen

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Standpunkt Alexander Bischof

Red Bull Salzburg ist in der heimischen Bundesliga auch dann nicht zu stoppen, wenn die Leistung, sagen wir einmal, nicht gerade berauschend ist. Die Bullen verfügen eben über jene individuelle Klasse in ihren Reihen, um ein Spiel, das eigentlich nicht mehr zu gewinnen ist, noch für sich zu entscheiden. Beim 3:1-Sieg gegen den Wolfsberger AC hatten die Salzburger lange Zeit große Probleme, Druck zu erzeugen. Erst als die Uhr schon gnadenlos tickte, der Referee schon öfters auf diese blickte, um dem Spuk ein Ende zu bereiten und sich im Lager der Wolfsberger schon Gedanken breit machten, wie man denn diese Sensation am besten zelebrieren könnte, schlug die Rose-Elf unbarmherzig zu.

Drei Treffer ab der 88. Minute beweisen eben, dass diese Salzburger Mannschaft auch in noch so aussichtslos scheinenden Situationen an sich, an die eigene Stärken glaubt. Und dann zeigen eben Dabbur, Minamino und Co., dass sie um eine Stufe über den Rest der Liga zu stellen sind. Während der lange Zeit einzige Verfolger der Bullen, der LASK, im Titelkampf das Siegen verlernte, den Druck, gewinnen zu müssen nicht standhalten konnte, kann der Tabellenführer aus Salzburg dann noch zulegen, wenn es richtig brennt. Daher endet auch in diesem Jahr die Meisterserie nicht.

Aufgerufen am 22.10.2020 um 02:20 auf https://www.sn.at/sport/fussball/bundesliga/standpunkt-am-ende-jubeln-immer-die-bullen-69284836

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