Jetzt ist Bayern München für Red Bull Salzburg noch gefährlicher

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Standpunkt Alexander Bischof

Bayern München verteidigte mit einem mageren 1:1 gegen Werder Bremen zwar die Tabellenführung in der deutschen Bundesliga, aber ein Remis gegen die biederen Hanseaten passt dem deutschen Branchenkrösus sicher nicht ins Konzept. Drei Tage vor dem Spiel in der 4. Runde der Champions League in Salzburg agierten die Bayern alles andere als überzeugend. Aber das bedeutet für die Bullen, dass der deutsche Meister jetzt am Mittwoch noch gefährlicher ist. Denn ein weiterer Ausrutscher gegen den krassen Außenseiter aus Salzburg würde die Stimmung bei den erfolgsgewohnten Bayern sicher weiter verschlechtern.

Und noch ist der Titelverteidiger in der Königsklasse des Fußballs nicht für K.o.-Phase qualifiziert. Die Salzburger werden sich aber gewaltig steigern müssen, will die Truppe von Trainer Jesse Marsch in München bestehen. Zwar fehlten beim 1:3 gegen Sturm sechs Stammspieler in der Startaufstellung, aber das darf beim hochwertigen Kader der Bullen keine Ausrede für die erschreckend schwache Leistung sein. Aber Östereichs Serienmeister hat in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass er sich mit der Aufgabe enorm steigern kann. Hoffentlich.

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