Bundesliga

Sturm Graz mit 1:1 in Mattersburg "zufrieden"

Sturm Graz ist mit einem 1:1-Remis in Mattersburg ins Fußball-Bundesliga-Frühjahr gestartet. Trotz des schwierigen Restprogramms bis zur Liga- und Punkteteilung nach der 22. Runde konnten die Steirer mit dem Ergebnis am Sonntag im Pappelstadion gut leben. "Wir sind mit dem Punkt zufrieden", betonte Sturms Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl, dessen Team auf Rang fünf vorstieß.

Sturm hat ein schwieriges Restprogramm SN/APA/EXPA/ALEXANDER FORST
Sturm hat ein schwieriges Restprogramm

Die dem LASK bereits am Freitag mit 0:2 unterlegene Wiener Austria liegt punktgleich dahinter auf dem letzten Top-Sechs-Platz. Entscheidend enger wurde die Situation für die beiden knapp oberhalb des Strichs liegenden Teams aber nicht, da der Siebente Hartberg zu Hause gegen den Dritten St. Pölten 1:1 spielte und nach wie vor drei Zähler Rückstand auf Platz sechs hat. Allerdings verkürzte Rapid mit einem 2:0 gegen Salzburg den Rückstand auf das Duo auf vier Zähler.

"Wichtig ist es, Punkte zu sammeln", brachte Sturms Innenverteidiger Anastasios Avlonitis die Situation auf den Punkt. Das wird in den kommenden Partien nicht einfacher, muss man doch gegen den zweitplatzierten LASK, bei Tabellenführer Salzburg und gegen die Austria antreten. "Alle Partien sind schwierig", sagte Avlonitis. Nach jener in Mattersburg sei man weder glücklich noch traurig gewesen.

Die Steirer zeigten vor 6.200 Zuschauern, darunter viele Sturm-Anhänger, bei sehr schlechten Platzverhältnissen verschiedene Gesichter. Sturm verschlief den Start etwas und lag zur Pause nach einem Treffer von Martin Pusic (40.) nicht unverdient zurück. "In der ersten Hälfte hatten wir Schwierigkeiten", gestand auch Kreissl. Die Reaktion nach Seitenwechsel war nicht zu übersehen, Otar Kiteishvili (55.) gelang der Ausgleich. "Zweite Hälfte war gut, da waren wir mit mehr konkretem Nachdruck wesentlich besser", resümierte Kreissl. Den Sieg verhinderte nur die mangelnde Chancenverwertung.

Der erst 19-jährige Michael John Lema hätte wenige Sekunden vor Schluss zum Matchwinner avancieren müssen, brachte aber einen Kopfball im Fünfer nicht aufs Tor. "Es wäre natürlich ideal gewesen, wenn er die Chance verwertet hätte, ich mache ihm aber keinen Vorwurf", sagte Sturm-Trainer Roman Mählich. Sein Frust hielt sich in Grenzen. "Mattersburg ist ein schwieriger Gegner und die Leistung war insgesamt zufriedenstellend", verlautete der 47-Jährige. Er überstand auch seine fünfte Partie ungeschlagen, erstmals gab es am Sonntag einen Gegentreffer.

Zufrieden waren auch die Mattersburger, obwohl sie das obere Play-off mit weiter sieben Punkten Rückstand wohl endgültig abschreiben können. "In der ersten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft, da haben wir das Tor erzwungen. Sturm ist besser aus der Pause gekommen, ihr Tor hat uns aus der Fassung gebracht. Wir sind zufrieden mit dem Punkt", analysierte Mattersburg-Trainer Klaus Schmidt.

Zufriedene Gesichter gab es auch in Hartberg auf beiden Seiten. "Es war ein vorsichtiger Beginn, aber mit Fortdauer haben wir die Partie in den Griff bekommen. Wir haben hinten so gut wie nichts zugelassen und bleiben weiterhin im Rennen um die Meistergruppe", erläuterte Hartberg-Coach Markus Schopp.

Der Dritte St. Pölten hielt den Sechs-Punkte-Abstand zu Platz sieben aufrecht. "Ich bin froh, dass wir einen Punkt geholt haben. Ich denke, das war ein wichtiger Schritt Richtung Meistergruppe", sagte St. Pölten-Trainer Ranko Popovic.

Quelle: APA

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