Bundesliga

Sturm will guten Neustart gegen Admira "nicht verpfuschen"

Sturm Graz will zum Abschluss des Herbstdurchganges am Samstag (17.00 Uhr) den positiven Trend mit zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen gegen Schlusslicht Admira fortsetzen. "Wir dürfen den guten Neustart nicht in der letzten Herbstrunde verpfuschen", betonte Trainer Roman Mählich. Der LASK empfängt zur gleichen Zeit Mattersburg und Wacker Innsbruck empfängt den WAC.

Mählich warnt vor Leichtsinnigkeit SN/APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Mählich warnt vor Leichtsinnigkeit

Unter Mählichs Führung gab es in Altach (2:0) und gegen den WAC (3:0) Siege sowie zuletzt ein torloses Remis bei Rapid. "Jedes Zu-Null-Ergebnis gibt der Mannschaft ein gutes Gefühl und Selbstvertrauen", sagte Sturms Trainer. Mählich ist der erste Sturm-Trainer in der Bundesliga-Geschichte, der in den ersten drei Partien ohne Gegentreffer blieb. Die Admiraner spielten zuletzt zweimal 2:2, es waren die ersten beiden Punkte in bisher fünf Spielen unter Reiner Geyer. Ein Aufwärtstrend ist erkennbar. "Das Salzburg-Spiel ist für uns schon Vergangenheit, wir haben nach dem Spiel aber mit Sicherheit kein schlechtes, sondern eher ein gutes Gefühl", erläuterte der Deutsche.

Der LASK ist in der Paschinger TGW Arena in der laufenden Saison unbezwingbar gewesen. Diese Serie will der Tabellenzweite auch zum Herbstabschluss im Duell mit dem neuntplatzierten SV Mattersburg prolongieren. Damit wäre ein weiterer Schritt in Richtung Meisterrunde gemacht, mit der auch noch die Burgenländer spekulieren. Der LASK brachte es in den ersten 17 Spielen mit 31 Punkten auf die zweitbeste Ausbeute (1998/99 waren es 36) der Club-Geschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Seit dem 0:1 in Innsbruck am 7. Oktober gab es für die Oberösterreicher in sieben Partien keine Niederlage mehr. Die drei Partien unbesiegten Mattersburger reisen nach dem 2:1-Heimsieg gegen die Wiener Austria mit Selbstvertrauen an. "Unsere Tendenz zeigt ganz klar nach oben, wir spielen einen ganz guten Fußball", sagte SVM-Coach Klaus Schmidt.

Der WAC will seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte zum Jahresabschluss festigen. Die viertplatzierten Kärntner müssen dabei am Samstag beim Zehnten Wacker Innsbruck bestehen. Die Tiroler gehen mit dem Ziel ins Spiel, den Abstand in Richtung Tabellenende von fünf Zählern wenn möglich zu vergrößern. Beide Teams haben mit Personalproblemen zu kämpfen.

Quelle: APA

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