Bundesliga

Vorerst keine Volksbefragung zu LASK-Stadion in Linz

In Linz wird es vorerst keine Volksbefragung über das geplante LASK-Stadion am Pichlingersee geben: SPÖ, ÖVP und FPÖ haben im zuständigen Ausschuss am Donnerstag einen entsprechenden Antrag abgelehnt, berichtete Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Er ist der Ansicht, dass nicht der Gemeinderat, sondern Bürgerinitiativen eine Volksbefragung initiieren sollten. Dafür wären 6.100 Unterschriften nötig.

Der LASK will ein neues Stadion SN/APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER
Der LASK will ein neues Stadion

Grüne und NEOS würden lieber gleich die Bürger fragen, ob die Stadt die nötigen Umwidmungen vornehmen soll, um den Stadionbau prinzipiell zu ermöglichen. Dafür wäre als Termin der 28. April im Raum gestanden. Dass nun erst 6.100 Unterschriften gesammelt werden müssen, sieht der Grüne Gemeinderat Michael Svoboda als unnötige Verzögerung, die sowohl für die Bevölkerung als auch für den LASK weitere Unsicherheit bringe.

Der LASK will auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein länderspieltaugliches Stadion errichten. Derzeit ist der Fußball-Bundesligist noch in Pasching einquartiert, wo er aber bis 2022 ausziehen muss. Im ÖVP-FPÖ-Arbeitsübereinkommen des Landes Oberösterreich gibt es ein Bekenntnis zu einer Fußballarena im Zentralraum.

Quelle: APA

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