Bundesliga

Wiener Neustadt weist Vorwürfe von Ex-Trainer Fellner zurück

Der SC Wiener Neustadt hat am Freitagabend auf die Anschuldigungen von Ex-Trainer Gerhard Fellner geantwortet. "Auf das mediale Nachtreten unseres ehemaligen Cheftrainers werden wir nicht reagieren", hieß es in einer kurzen Presseerklärung. "Wir halten allerdings fest, dass diese Darstellungen von uns zurückgewiesen werden und behalten uns vor, dieses Thema über unsere Anwälte zu klären."

Gerhard Fellner sorgte mit Aussagen für Aufregung SN/APA/HERBERT P. OCZERET
Gerhard Fellner sorgte mit Aussagen für Aufregung

Fellner, von dem sich der Club am 1. Mai getrennt hatte, hatte in der "Kronen Zeitung" von finanziellen Unregelmäßigkeiten beim SCWN berichtet. Er beklagte im Bericht ausstehende Gehaltszahlungen seit November. Die Club-Präsidentin Katja Putzenlechner "bat mich und einige Spieler trotz der Rückstände zu unterschreiben, dass nichts offen wäre, um den Lizenzantrag stellen zu können. Wir würden unser Geld zeitnah erhalten, es kam aber nicht. Ich unterschrieb dennoch zum Wohl des Klubs", wurde Fellner auf krone.at zitiert.

Nach diesen Aussagen hatte die Fußball-Bundesliga den Zweiligisten SC Wr. Neustadt zu einer Stellungnahme aufgefordert. Auf deren Grundlage werde der Senat 5 (Lizenzausschuss) über eine Verfahrenseinleitung entscheiden, hieß es vonseiten der Liga gegenüber der APA.

Der aktuelle Tabellenachte Wr. Neustadt hat sechs Runden vor Schluss so gut wie keine Aufstiegschance, erhielt Anfang April die Bundesliga-Lizenz. Clubs, die eine Profi-Lizenz für die oberste Spielklasse lösen, den Aufstieg aber nicht schaffen, erhalten einen Lizenzbonus von bis zu 250.000 Euro. Etwaige Lizenzierungsboni hat die Liga freilich noch nicht ausgezahlt.

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