Bundesliga

WSG blickt vor West-Duell in Altach nach oben

Im West-Duell der Fußball-Bundesliga hofft vor allem die WSG Tirol auf einen wichtigen Schritt nach vorne. Die Wattener verspüren nach dem 5:1-Kantersieg gegen Wolfsberg Höhenluft, während Altach nach zuletzt zwei Niederlagen vorerst am Tabellenende angekommen ist. Die Vorarlberger wollen am Samstag den Spieß jedoch umdrehen. Mit einem Sieg wären sie an der WSG vorbei.

Sabitzer (r.) und Vrioni präsentieren sich in Torlaune SN/APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER/EXPA
Sabitzer (r.) und Vrioni präsentieren sich in Torlaune

Thomas Silberberger sprach von einem "absolut wichtigen Spiel" im Ländle. "Jeder kann die Tabelle lesen. Wenn wir in Altach gewinnen, docken wir wieder oben an, sind im Kampf um den Strich wieder mit von der Partie", meinte der Tiroler. "Deswegen ist die Partie für uns so richtungsweisend, wie schon lange nicht mehr." Mit einem Erfolgserlebnis ist seine Elf an den Top Sechs dran.

Die Wattener sahen sich in der Vorwoche endlich für ihre Arbeit belohnt. Was neben dem jüngsten Erfolgserlebnis noch für die Tiroler spricht: Sie haben mit Giacomo Vrioni und Thomas Sabitzer ihre beiden besten Torschützen dabei. Zwölf der 22 WSG-Tore hat das Duo in dieser Saison erzielt. Bei den Altachern fehlen indes mit Atdhe Nuhiu und Noah Bischof zwei Offensivspieler gesperrt. Außer Nuhiu (3 Saisontore) hat bisher kein Rheindörfler mehr als einen Treffer in der laufenden Spielzeit erzielt.

Neun Tore hat Altach insgesamt in 14 Runden erst geschossen. So endete auch das erste Saisonduell mit der WSG mit einem 0:0. In der Torstatistik bedeutet dies abgeschlagen ebenfalls den letzten Platz. Damir Canadi will aber Ruhe ausstrahlen. "Natürlich ist Druck da, doch das ist der Verein gewohnt. Wir haben gezeigt, dass wir auch in solchen Situationen performen können", betonte der SCR-Trainer. Mit Sandi Krizman stehe in Abwesenheit des gesperrten Duos eine echte Alternative bereit. "Er kann die beiden Ausfälle kompensieren."

0:2 gegen Hartberg und 0:1 gegen Rapid lauteten die jüngsten Resultate der Altacher. Natürlich arbeite man im Trainings hart daran, die Offensivflaute zu beheben, so Canadi. "Defensiv stehen wir gut da. Es gilt nun, die Balance zu finden." Immerhin warte eine "sehr wichtige Woche". Am Mittwoch steht im Nachtragsspiel gegen Sturm Graz der nächste Heimauftritt an, danach geht es im Lavanttal beim WAC weiter. Die Zuschauer werden wie auch in allen anderen Stadien aufgrund der Corona-Beschränkungen fehlen.

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