Bundesliga

Zulj könnte Sturm bald verlassen: "Gerüchte verdichten sich"

Der wechselwillige Peter Zulj hat bei Fußball-Bundesligist Sturm Graz am Montag die obligaten Leistungstests absolviert. Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl stellte allerdings einen raschen Wechsel des Mittelfeld-Regisseurs in den Raum. "Die Gerüchte verdichten sich. Ein Abgang in den nächsten 48 Stunden ist möglich", sagte Kreissl zur APA.

Zulj will in große Liga SN/APA/ERWIN SCHERIAU
Zulj will in große Liga

Ein konkretes Angebot liegt laut Kreissl für den neunfachen ÖFB-Teamspieler zwar noch nicht auf dem Tisch, dem italienischen Serie-A-Club Empoli wird aber großes Interesse an Zulj nachgesagt. Die Club-Verantwortlichen wollen - wie der Spieler selbst - rasch Klarheit schaffen. "Wir wollen eine baldige Entscheidung", meinte Trainer Roman Mählich. Zulj selbst dementierte Medienberichte, wonach er bereits in Empoli zu Verhandlungen gewesen sei. "Ich war in Bosnien, Kroatien und Deutschland. Reiner Urlaub, keine Transfergespräche."

Der 25-Jährige, der in Graz noch einen Vertrag bis Juni 2020 ohne Ausstiegsklausel hat, betonte ein weiteres Mal die Attraktivität, die eine große Liga auf ihn habe. "Aber ich bin gerne hier, liebe Graz, die Mannschaft und den Verein. Es kann auch sein, dass ich bis Sommer hier bin oder länger." Den Sturm-Fans versprach er: "Innerhalb von Österreich schließe ich einen Wechsel aus."

Zulj gelang vergangene Saison der große Aufstieg samt Einberufung ins ÖFB-Team und der Auszeichnung als bester Ligaspieler der Saison. Nach einem Stolperstart ist der 25-Jährige mit fünf Toren und vier Assists auch heuer wieder bester Scorer beim Vizemeister.

Quelle: APA

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